Höchster Saisonsieg im Nachholspiel egalisiert

Wir bezwin­gen den Cup-Fina­­lis­­ten FC Sta­de Lau­sanne Ouchy nach einem star­ken Auf­tritt im zwei­ten Umgang dank Toren von Filet, Vla­di und Afriy­ie ver­dient mit 3:0.

Die Geschich­te der ers­ten Halb­zeit ist rasch erzählt, denn die Akteu­re bei­der Equi­pen taten sich zu Beginn schwer mit dem Ein­stel­len ihres Visiers, sodass die ers­ten Schüs­se alle­samt ihr Ziel ver­fehl­ten. In der Mit­te der ers­ten Hälf­te war es Shkel­qim Vla­di, des­sen von der lin­ken Sei­te direkt aufs Tor getre­te­ner Frei­stoss zum ers­ten Arbeits­nach­weis von Ouchy-Goa­­lie Léo Bes­son führ­te (22.), ehe sein Anti­po­de Mar­vin Hübel beim Abschluss von Hugo Far­gues eben­falls sicher agier­te (27.).

Leon Fro­kaj im Duell mit Hénoc Lukem­bi­la

Zehn Minu­ten vor der Pau­se kam Mar­cin Dicken­mann, des­sen Ver­trags­ver­län­ge­rung kurz vor dem Spiel­be­ginn kom­mu­ni­ziert wor­den war, nach dem Zuspiel von Leon Fro­kaj zum Abschluss, setz­te sei­nen wuch­ti­gen Ver­such aber knapp am nahen Win­kel vor­bei. In der Nach­spiel­zeit der ers­ten Halb­zeit wuss­ten auch Vla­di (46.) und Eli­as Filet (47.) nicht zu reüs­sie­ren, doch umso über­zeu­gen­der kam die Elf von Chef­trai­ner Bru­nel­lo Iaco­pet­ta nach dem Sei­ten­wech­sel aus den Kata­kom­ben. Dabei nutz­te Filet — von Zou­kit ange­spielt — sogleich die ers­te Gele­gen­heit, um sei­ne Far­ben von links­aus­sen in Füh­rung zu schies­sen.

Shkel­qim Vla­di ist schnel­ler als Néhe­mie Lus­uena

In der Fol­ge war der Heim­sieg kaum ein­mal gefähr­det, auch wenn Vla­di vor­erst in zwei Anläu­fen (51./67.) nicht erfolg­reich war. Die Vor­ent­schei­dung folg­te in der 69. Minu­te, als Vla­di nach einer Flan­ke von Valon Faz­liu per Kopf auf 2:0 erhöh­te, wäh­rend Ouchy trotz den Ein­wechs­lun­gen sei­ner Cup-Hel­­den Landry Nomel und Vas­co Trit­ten in der Offen­si­ve wir­kungs­los blieb. Der Schluss­punkt war dann Dani­el Afriy­ie vor­be­hal­ten, der die Flan­ke von Zou­kit (wie schon beim letz­ten Heim­spiel) ener­gisch mit dem Kopf ver­senk­te (87.), gleich­be­deu­tend mit der Ega­li­sie­rung des höchs­ten Sai­son­sie­ges für die Aar­au­er.

Dani­el Afriy­ie fei­ert sei­nen Tref­fer zum 3:0‑Endstand

Aus Aar­au­er Sicht geht es bereits am Sams­tag (18.00 Uhr) mit einem Aus­wärts­spiel beim FC Wil 1900 im Berg­holz wei­ter.

FC Aar­au — FC Sta­de Lau­sanne Ouchy 3:0 (0:0)

Brügg­li­feld. — 6’108 Zuschau­er. — SR: von Man­dach. — Tore: 47. Filet (Zou­kit) 1:0. 69. Vla­di (Faz­liu) 2:0. 87. Afriy­ie (Zou­kit) 3:0.

Aar­au: Hübel; Mül­ler, Acquah, Tha­ler; Dicken­mann, Zou­kit (90. Aliu), Fro­kaj (83. Der­ba­ci), Obex­er; Faz­liu (83. Jäck­le); Vla­di (83. Koide), Filet (70. Afriy­ie).

Ouchy: Bes­son; Lukem­bi­la (64. Kaloga), Malu­la, Bar­bet, Conus; P. Sut­ter (64. Trit­ten), Aki­chi (75. Lus­uena), Far­gues; Gar­cia, Socka (75. Sar­to­ret­ti), Men­dy (64. Nomel).

Bemer­kun­gen: Aar­au ohne Guz­zo (ver­letzt), Cis­sé, Schweg­ler, Seny­urt, Vogt und Zalo­kar (alle nicht im Auf­ge­bot). Ouchy ohne Bah (gesperrt), Da Sil­va, Djo­um­goue, Gela­to und Kadi­ma (alle ver­letzt). — Ver­war­nun­gen: 73. Aki­chi (Hand­spiel), 75. Zou­kit (Rekla­mie­ren).

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