Punkteteilung nach Traumstart
Unser Auswärtsspiel beim FC Wil 1900 endet trotz eines frühzeitigen Doppelschlags durch Marcin Dickenmann und Serge Müller mit einem 2:2‑Unentschieden.
Die Aarauer erlebten, nachdem Isaiah Okafor (2.) eine erste Wiler Ecke aus kürzester Distanz am Tor vorbeigelenkt hatte, einen idealen Auftakt im Bergholz: Zuerst war es Marcin Dickenmann, der den Spielzug über Mohamed Guindo und Izer Aliu mit einem Flachschuss aus halbrechter Position präzise zur Führung vollstreckte — und so seinen allerersten Treffer im FCA-Trikot bejubeln durfte (5.). Und kurze Zeit später wollte der Unparteiische nach einem harmlos anmutenden Duell zwischen Daniel Afriyie und Yannick Schmid auch noch ein Handspiel des Wiler Captains gesehen haben, woraufhin Serge Müller vom Penaltypunkt auf 2:0 erhöhte (11.). In der Folge wusste Guindo (19.) ebenso wenig zu reüssieren wie Victor Petit-Viretti und Ramon Guzzo bei einer Doppelchance in der 26. Minute, während sich die Wiler nur einen unplatzierten Abschluss durch Luuk Breedijk (21.) notieren lassen durften.
Die Hausherren kamen im Laufe der ersten Hälfte jedoch immer besser ins Spiel, um sich dem gegnerischen Kasten anzunähern — sowohl Pirosch Fischer (29.) als auch Noah Rupp (34.) verfehlten ihr Ziel noch knapp, doch bei den folgenden Versuchen von Loris Schreiber (35.) und Patrick Weber (42.) war dann auch FCA-Keeper Luka Velickovic gefordert. Letzterer rückte nach dem Seitenwechsel unfreiwillig in den Mittelpunkt: In der 54. Minute traf er bei einem Klärungsversuch nur Gegenspieler Yves Allou, von dem der Ball zum Anschlusstreffer in die Maschen prallte (54.). Und vier Minuten später stürmte Velickovic wieder etwas ungestüm aus seinem Tor und räumte erneut Allou aus dem Weg, was der Schiedsrichter zu einem klassischen Kompensationsentscheid für den ebenso streitbaren Strafstoss vor der Pause nutzte. Aus elf Metern traf Weber für die Äbtestädter zum 2:2‑Ausgleich.
Dafür reagierte der Aarauer Schlussmann nur kurze Zeit später überragend, indem er einen tückisch abgelenkten Schuss von Schmid abwehren konnte (64.). Insgesamt hatte der FCA in der Folge wieder mehr vom Spiel, doch die Abschlussversuche von Aliu (59.) und Guindo (76.) waren zu unplatziert, um den heimischen Schlussmann in Bedrängnis zu bringen. Auch eine Ampelkarte gegen die Wiler nach einem Foulspiel von Djawal Kaiba änderte nichts mehr am Matchergebnis, weil weder Benjamin Keita (82./83.) bei einem seltenen Entlastungsangriff noch die eingewechselten Guillaume Furrer (84.) und Alexis Beka Beka (88.) für die anstürmende Iacopetta-Elf reüssieren konnte. Dadurch endete auch das vierte der letzten fünf Direktduelle zwischen den beiden Mannschaften im Bergholz mit einem 2:2‑Unentschieden.
Bereits am Freitagabend (19.30 Uhr) geht es aus Aarauer Sicht weiter mit einem Heimspiel im Brügglifeld gegen den FC Rapperswil-Jona. Zum Online-Vorverkauf…
FC Wil — FC Aarau 2:2 (0:2)
Lidl Arena. — 1’530 Zuschauer. — SR: Turkes. — Tore: 5. Dickenmann (Aliu) 0:1. 11. Müller (Foulpenalty) 0:2. 54. Allou 1:2. 58. Weber (Foulpenalty) 2:2.
Wil: Muslija; Sutter, Schmid, Okafor, Schreiber; Kaiba, Rupp; Fischer (90. Seferovic), Weber (85. Nwannah), Breedijk (72. Bytyqi); Allou (72. Keita).
Aarau: Velickovic; Dickenmann, Müller, Thaler, Guzzo, Obexer (85. Senyurt); Aliu (65. Furrer), Petit-Viretti (85. Coric), Ndau; Guindo (78. Tairi), Afriyie (65. Beka Beka).
Bemerkungen: Wil ohne Bunjaku, Jacovic, Rexhaj, Selmonaj, Staubli (alle verletzt), Ato-Zandanga und Keller (beide nicht im Aufgebot). Aarau ohne Baturina, Koide, van der Werff, Vladi (alle verletzt), Frei und Jordan (beide nicht im Aufgebot). — Verwarnungen: 9. Muslija (Reklamieren), 60. Petit-Viretti, 67. Kaiba (beide Foulspiel), 89. Müller (Reklamieren). — Platzverweis: 78. Kaiba (gelb-rot, wiederholtes Foulspiel).






