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Wir verlieren das Barrage-Rückspiel beim Grasshopper Club Zürich mit 1:2 nach Verlängerung und spielen somit weiterhin in der Challenge League.

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Der FC Aarau spielt eine Saison der Superlative, bricht eigene Rekorde gleich reihenweise (25 Siege, 77 Tore, 80 Punkte) und steht am Ende einer denkwürdigen Reise dennoch mit leeren Händen da. Nach einem torlosen Remis im Barrage-Hinspiel sah sich die Iacopetta-Elf im Letzigrund von den präsenteren Hausherren bald unter Druck gesetzt. In der neunten Minute schoss Young-Jun Lee von linksaussen knapp am entfernten Pfosten vorbei. Kurze Zeit später konnte ein Abschluss von Jonathan Asp Jensen in den Corner gelenkt werden (11.).

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Marco Thaler

Die Aarauer wussten sich vorerst nur aus der Distanz in Szene zu setzen: Zuerst war es Linus Obexer, der das gegnerische Tor von der linken Seite knapp verpasste (19.), danach sah Nassim Zoukit seinen wuchtigen Fernschuss durch GC-Rückhalt Justin Hammel pariert (21.). Insgesamt war der Rekordmeister aber weiterhin spielbestimmend: Nach weiteren Versuchen durch Samuel Krasniqi (26./28.) und Nico Rissi (27.) jubelte GC nach einer halben Stunde über die Führung. Ein Zuspiel von Asp Jensen legt Lee zurück für Lovro Zvonarek. Dieser bezwang Keeper Marvin Hübel mittels Flachschuss in die linke Ecke.

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Elias Filet traf mittels Seitfallzieher zum 1:0

Die Aarauer Reaktion folgte durch einen Weitschuss von Elias Filet, doch der Franzose durfte schliesslich erst einige Minuten später feiern – nach einem weiten Einwurf fand ein Kopfstoss von Valon Fazliu zu Filet, der den Ball technisch hochwertig mit einem Seitfallzieher in den Maschen versenkte (44.). Nach einer Stunde Spielzeit war Keeper Hübel beim seitlichen Schuss von Ex-FCA-Spieler Krasniqi hellwach, um den Ball um den Pfosten zu lenken. Aber auch sein Gegenüber Hammel liess sich vom präzisen Flachschuss von Leon Frokaj nicht bezwingen (67.).

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Leon Frokaj, verfolgt von Amir Abrashi

Es folgten verschiedene Halbchancen auf beiden Seiten, bevor die Begegnung in der 88. Minute eine neuerliche Wende nahm: Nach einem Rencontre mit Frokaj liess sich GC-Angreifer Lee zu einer Tätlichkeit hinreissen, sodass die Aarauer fortan in einer numerischen Überzahl agieren durften. Rasch nahm der Druck der Gäste zu, doch die meisten Schüsse wurde von der Zürcher Defensive geblockt; zudem scheiterte Henri Koide zweimal aus guter Position (91./101.). Danach kam es zum nächsten Drama im gut gefüllten Letzigrund: Ein unglücklicher Tritt von Obexer gegen Amir Abrashi wurde durch die Intervention des VAR in einen Platzverweis umgewandelt (105.), sodass es auf beiden Seiten mit zehn Spielern in der Verlängerung weiterging.

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Linus Obexer trifft Amir Abrashi im Gesicht

Dafür blieb der Video Assistent Referee knapp fünf Minuten später still, als Imourane Hassane nach einem Rempler von Zoukit sehr leicht zu Boden ging und mit einem grosszügigen Elfmeter belohnt wurde, der durch El Bachir Ngom souverän zum 2:1 verwandelt wurde. In den Schlussminuten rannte der FCA mit dem Mute der Verzweiflung vehement an, doch trotz zahlreichen Eckbällen wurde es kaum mehr zwingend. Einmal kam Raul Bobadilla (115.) nach Hereingabe von Ramon Guzzo noch zum Kopfball, doch um 22.53 Uhr war der grosse Traum endgültig ausgeträumt – auch in der kommenden Spielzeit werden die Aarauer in der Challenge League antreten.

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Enttäuschung mit dem Schlusspfiff

Wir bedanken uns bei allen Fans für den unermüdlichen Support – nicht nur in der Barrage, sondern während der gesamten Saison. Merci! #DasEschAarau

GC Zürich - FC Aarau 2:1 n.V. (1:1; 1:1)

Letzigrund. – 18’763 Zuschauer. – SR: Schnyder. – Tore: 30. Zvonarek 1:0. 44. Filet (Fazliu) 1:1. 110. Ngom (Foulpenalty) 2:1.

GC: Hammel; Marques (97. Arigoni), Ngom, Köhler, Rissi (46. Ullmann); Meyer; Krasniqi (117. Diarrassouba), Zvonarek (97. Hassane), Asp Jensen (68. Abrashi); Lee, Frey (68. Tsimba).

Aarau: Hübel; Dickenmann (112. Derbaci), Müller, Acquah, Thaler (112. Vladi), Obexer; Zoukit, Fazliu (106. Guzzo), Jäckle (46. Frokaj); Afriyie (65. Koide), Filet (82. Bobadilla).

Bemerkungen: GC ohne Abels, Clemente, Decarli, Diaby, Plange, Stroscio (alle verletzt), Bengondo, Bettkober, Creti, Kabashi, Mantini, Paloschi und Seji (alle nicht im Aufgebot). Aarau ohne Aliu, Petit-Viretti (beide verletzt), Cissé, Schwegler, Vogt und Zalokar (alle nicht im Aufgebot). – Verwarnungen: 54. Zvonarek, 78. Marques, 85. Bobadilla, 89. Frokaj, 91. Thaler, 118. Ngom (alle Foulspiel). – Platzverweise: 88. Lee (Tätlichkeit), 105. Obexer (grobes Foulspiel).

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