Ernüchterung vor der Länderspielpause - FC Aarau - Fussball-Club Aarau

Ernüchterung vor der Länderspielpause

Wir ver­ab­schie­den uns mit der zwei­ten Heim­nie­der­la­ge in Fol­ge in die letz­te Meis­ter­schafts­pau­se des Jah­res — 0:3 gegen den FC Wil 1900.

In der Ver­gan­gen­heit waren die Duel­le zwi­schen Aar­au und Wil immer von Spek­ta­kel geprägt — und so wur­de auch das aktu­el­le Kräf­te­mes­sen im Brügg­li­feld mit einer leb­haf­ten, umkämpf­ten Start­pha­se lan­ciert, wobei sie die Gäs­te wie­der­holt in eine Abschluss­po­si­ti­on brach­ten: Zuerst schei­ter­te Yves All­ou frei­ste­hend vor Kee­per Andre­as Hir­zel (5.), dann sah Cap­tain Yan­nick Schmid sei­nen Kopf­ball vom nahen Pfos­ten abpral­len (6.) und schliess­lich schoss Noah Rupp nur knapp am hei­mi­schen Kas­ten vor­bei (10.). Dem­entspre­chend war auch die Wiler Füh­rung in der 27. Minu­te — obwohl sie sich zu die­sem Zeit­punkt kaum abzeich­ne­te — nicht gestoh­len: Aus 25 Metern traf Loris Schrei­ber mit einem sat­ten Auf­set­zer in die lin­ke Ecke.

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Alexis Beka Beka

Die Schütz­lin­ge von FCA-Che­f­­trai­­ner Bru­nel­lo Iaco­pet­ta waren zwar mehr­heit­lich im Ball­be­sitz, doch die Tor­ge­fahr beschränk­te sich auf zwei Kopf­bäl­le von David Acquah (30./33.) und einen Schuss­ver­such von Dani­el Afriy­ie (36.), wodurch sich Wil-Kee­­per Gen­trit Mus­li­ja jedoch nicht beun­ru­hi­gen liess. Danach hol­per­te ein wei­te­rer Schuss von Tor­schüt­ze Schrei­ber am rech­ten Pfos­ten vor­bei (37.), ehe nach dem Pau­sen­tee auch ein Ver­such von Ser­ge Mül­ler nach einer Ecke an einem Gegen­spie­ler hän­gen blieb (49.). Zehn Minu­ten spä­ter durf­ten die Gäs­te erneut jubeln: Ein Tack­ling von David Jaco­vic (gegen Alexis Beka Beka) wur­de zur idea­len Vor­la­ge für Isai­ah Oka­for, der den Ball aus halb­rech­ter Posi­ti­on in der wei­ten Ecke zum 2:0 ver­senk­te.

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Kas­tri­jot Ndau

Die Aar­au­er hat­ten in der Fol­ge ein­zig noch zwei Schüs­se durch Hen­ri Koide (66.) und den wie­der­ge­ne­se­nen Roko Batu­ri­na (83.) zu bie­ten, wäh­rend die Äbte­städ­ter immer wie­der durch Oka­for (65./82.) in den Abschluss gin­gen. Zudem wur­de der Ver­such des frei­ste­hen­den Ein­wech­sel­spie­lers Maha­ma­dou Diar­ra im letz­ten Moment durch Acquah geblockt (78.). Den­noch kamen die Gäs­te in der Schluss­pha­se noch zu einem drit­ten Tref­fer, als wie­der­um Schrei­ber ohne erkenn­ba­re Gegen­wehr mit einem sat­ten Flach­schuss für die seit Ende Juli aus­wärts sieg­lo­sen Wiler ein­netz­te (84.), bevor es Tim Staub­li aus elf Metern mit einem ver­zo­ge­nen Schuss ver­pass­te für einen noch kla­re­ren End­stand an einem aus Aar­au­er Sicht ernüch­tern­den Abend zu sor­gen.

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Linus Obex­er

Aus Aar­au­er Sicht geht es nach der Nati-Pau­­se wei­ter mit zwei Aus­wärts­spie­len gegen den FC Rap­­per­s­­wil-Jona (Frei­tag, 20. Novem­ber 2026) und den SC Kri­ens (Frei­tag, 27. Novem­ber 2026). Bei­de Par­tien wer­den um 19.30 Uhr ange­pfif­fen.

FC Aar­au — FC Wil 1900 0:3 (0:1)

Brügg­li­feld. — 4’406 Zuschau­er. — SR: Gian­for­te. — Tore: 27. Schrei­ber 0:1. 59. Oka­for 0:2. 84. Schrei­ber 0:3.

Aar­au: Hir­zel; Mül­ler, Acquah, Tha­ler; Dicken­mann (80. Batu­ri­na), Aliu, Ndau (69. Coric), Guz­zo (59. Obex­er); Koide (69. Guin­do), Afriy­ie, Beka Beka (59. Biz­zar­ri).

Wil: Mus­li­ja; Oka­for, Nwan­nah, Schmid, Schrei­ber; Jaco­vic (75. Staub­li), Kai­ba; Rex­haj (71. Fischer), Rupp (88. Bun­ja­ku), Bree­di­jk (88. Kei­ta); All­ou (71. Diar­ra).

Bemer­kun­gen: Aar­au ohne Seny­urt (krank), Fur­rer, Tai­ri, van der Werff, Velick­ovic, Vla­di (alle ver­letzt) und Arko­vic (nicht im Auf­ge­bot). Wil ohne Sel­mo­naj (ver­letzt), Aliu, Byty­qi, Cor­reia, Rutz, Still­hart und Sut­ter (alle nicht im Auf­ge­bot). — 6. Kopf­ball von Schmid an den Pfos­ten. — Ver­war­nun­gen: 7. Oka­for, 29. Kai­ba, 34. Tha­ler, 68. Rex­haj, 69. Ndau (alle Foul­spiel).

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