Niederlage beim Schlusslicht
Im ersten Meisterschaftsspiel nach der Länderspielpause verlieren wir das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten FC Stade Nyonnais mit 1:2.
Die Aarauer nahmen das Spieldiktat am Genfersee früh in die eigenen Hände, doch ein erster Kopfstoss von Serge Müller flog am heimischen Kasten vorbei (7.). In der Folge sah Daniel Afriyie seinen Distanzschuss durch Goalie Marwan Aubert um den Pfosten gelenkt (12.), ehe Shkelqim Vladi nach einem direkt vorgetragenen Angriff über Marcin Dickenmann und Kastrijot Ndau losziehen konnte, aber aus halbrechter Position nur ins Aussennetz schoss (18.). Die Hausherren nahmen nur punktuell am Spielgeschehen teil, waren dann jedoch umso gefährlicher, sodass es zwei starke Interventionen von Goalie Luka Velickovic gegen Ruben Londja (8.) und Mardochée Miguel (21.) brauchte, um einen Gegentreffer zu verhindern.
Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte liess sich Nyon-Keeper Aubert auch durch den verdeckt abgegebenen Schuss von Dickenmann (25.) sowie den Kopfball von Victor Petit-Viretti (38.) nicht bezwingen. Die Iacopetta-Elf stand auch im zweiten Umgang näher am Führungstreffer, doch Vladi (54./55.) wusste zweimal nicht zu reüssieren, während Dickenmann — nach einer Hereingabe von Ramon Guzzo — aus kürzester Distanz abermals an Aubert scheiterte (55.); stattdessen kam Stade Nyonnais auf glückhafte Weise zum Führungstreffer, als eine Flanke von Captain Lucas Ribeiro durch Izer Aliu über Goalie Velickovic hinweg ins eigene Tor abgelenkt wurde (57.).
Die Aarauer reagierten nach einigen personellen Mutationen mit zwei Abschlüssen von Mohamed Guindo per Hacke (69.) und mit dem Kopf (71.), ehe die Waadtländer nach einem Konter durch Shahin Edougué auf 2:0 (75.) erhöhen konnten. Am Ende warf der FCA mit dem Mute der Verzweiflung nochmals alles nach vorne, aber die Chancen von Müller (79.) und Petit-Viretti (80.) führten nicht zum Erfolg. Zugleich wuchs Nyon-Schlussmann Aubert immer mehr über sich hinaus: Zweimal rettete er herausragend gegen Guindo (87./89.), sodass es aus heimischer Sicht schliesslich auch zu verkraften war, dass der belgische Stürmer in der Nachspielzeit doch noch ins Netz traf, was aber nichts mehr an der Aarauer Niederlage in Nyon änderte.
Das nächste Pflichtspiel findet am Sonntag, 18. Oktober 2026 (15.00 Uhr) mit dem Auftritt im eigenen Stadion in der zweiten Cup-Runde gegen den FC Zürich statt.
FC Stade Nyonnais — FC Aarau 2:1 (0:0)
Colovray. — 508 Zuschauer. — SR: Londino. — Tore: 57. Ribeiro 1:0. 75. Edougué 2:0. 92. Guindo 2:1.
Nyon: Aubert; Boulac, Thermoncy, Fankhauser, Philippin (85. Gashi); Edougué (77. Mandaka), Akichi, Ribeiro (68. Ahuissou), Lentini (68. Betoubam); Londja (85. Hysenaj), Miguel.
Aarau: Velickovic; Müller, Thaler, Guzzo; Aliu (76. Coric); Dickenmann, Petit-Viretti, Ndau (76. Beka Beka), Obexer (62. Senyurt); Afriyie (62. Guindo), Vladi (85. Koide).
Bemerkungen: Nyon ohne Ishuayed, Regillo (beide gespert), Alili, Brandy, Diallo, Grognuz (alle verletzt), Moulin und Vukovic (beide nicht im Aufgebot). Aarau ohne Acquah (gesperrt), Baturina, Furrer, Tairi, van der Werff (alle verletzt), Frei und Jordan (beide nicht im Aufgebot). — Verwarnungen: 32. Londja, 39. Philippin, 56. Afriyie (alle Foulspiel).






