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Wir verabschieden uns mit einem hart erkämpften, aber verdienten 1:0-Erfolg beim FC Rapperswil-Jona in die erste Länderspielpause der jungen Saison.

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Als die beiden Clubs letztmals – nämlich in der Saison 2018/19 – aufeinander trafen, war der FC Aarau mit sechs Niederlagen in Folge in der Challenge League gestartet und anschliessend noch in die denkwürdige Barrage gestürmt, wobei die sechste Runde ebenfalls im Grünfeld über die Bühne ging. An gleicher Stätte gelang es der Brügglifeld-Elf nun sieben Jahre später mit einem umkämpften, dank Geduld realisierten Arbeitssieg den «perfekten Monat» im August (= sieben Spiele, sieben Siege – inklusive Cup) zu vollenden. Der Weg dorthin war zweifelsfrei intensiv, auch aufgrund der verpassten Möglichkeiten in den Startminuten: Nach nur 72 Sekunden fand ein langes Zuspiel von Serge Müller via Elias Filet zu Dorian Derbaci, der den Ball aber nicht an FCRJ-Keeper Alan Omerovic vorbeibrachte.

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Daniel Afriyie im Duell mit Junior Ambassa

Nur wenig später schoss erneut Derbaci – vor kurzem erstmals für die U21-Nati aufgeboten – nach Zuspiel von Fazliu über das Tor, ehe Letzterer seinen Kopfstoss (nach Derbaci-Flanke) vom linken Pfosten zurückprallen sah (6.). In der Defensive liess die Iacopetta-Truppe nur wenig zu: Einmal schoss Lois Ndema auf Aarau-Keeper Marvin Hübel (21.), nachdem er zuvor aus guter Position ein Luftloch fabriziert hatte. Ansonsten verpassten Samba So (16.) und Rijad Saliji (26./46.) ihr Ziel, während die Gäste zwar mehrheitlich im Ballbesitz waren, aber sich gegen den massiven Abwehrriegel der Gastgeber nur selten in eine zwingende Abschlussposition zu kombinieren vermochten.

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Nassim Zoukit treibt den Ball vorwärts

Kaum war die zweite Hälfte angepfiffen, musste beim Kopfball von Filet erneut die Torumrandung für die Rosenstädter retten; später vermochten Derbaci (58.) und der zuvor eingewechselte Henri Koide (60.) nicht zu reüssieren, doch das streckenweise erdrückende Aarauer Powerplay wurde schliesslich in der 62. Minute belohnt: Nach einem direkten Spielzug über Nassim Zoukit und Daniel Afriyie vollstreckte Goalgetter Fazliu von der Strafraumgrenze zur Führung – mit gütiger Mithilfe von Keeper Omerovic, der den Schuss in der rechten Ecke passieren liess, sodass die Überlegenheit der Brügglifeld-Elf endlich auch auf der Anzeigetafel im Stadion Grünfeld abgebildet wurde.

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Dorian Derbaci und Ryan Kessler

Nach seinem sechsten Saisontreffer wagte sich Fazliu sogleich nochmals doppelt in den Abschluss (66./67.), ehe ein Kopfball von Afriyie zu unplatziert war (75.). In den Schlussminuten war der FCA vermehrt in der Defensive gefordert, als sich der Liga-Rückkehrer mit dem Mute der Verzweiflung doch nochmals im Angriff zeigte: Einmal wurde ein Schussversuch von Lorik Emini geblockt (76.), später griff Torhüter Hübel beim Kopfstoss von Florian Kamberi sicher zu (86.), sodass die Schützlinge von Cheftrainer Brunello Iacopetta bereits zum vierten Mal in dieser Meisterschaft ohne Gegentreffer blieben.

FC Rapperswil-Jona - FC Aarau 0:1 (0:0)

Grünfeld. – 1’672 Zuschauer. – SR: Odiet. – Tor: 62. Fazliu (Afriyie) 0:1.

Rapperswil-Jona: Omerovic; Pousa, Ambassa, Padula, Morgado; Charveys (88. Ryter); So (88. Volkart), Ndema (57. Emini), Saliji (73. Bakayoko), de Carvalho (73. Schmidt); Kamberi.

Aarau: Hübel; Müller, Acquah, Thaler; Kessler, Zoukit (91. Petit), Derbaci (73. Frokaj), Obexer (73. Guzzo); Fazliu; Afriyie (91. Afriyie), Filet (58. Koide).

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Ajeti, Marchand, Ribeiro (alle verletzt), Rakic und Rans (beide nicht im Aufgebot). Aarau ohne Aliu, Dickenmann, Jäckle (alle verletzt), Bahloul, Khaled, Vogt und Zalokar (alle nicht im Aufgebot). – 6. Kopfball von Fazliu an den Pfosten. 46. Kopfball von Filet an die Latte. – Verwarnungen: 60. Ambassa, 69. Obexer (beide Foulspiel), 91. Pousa (Reklamieren).

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