«Jeder kann sich auf den anderen verlassen»
Im Interview spricht unser Aussenverteidiger Marcin Dickenmann über den bisherigen Saisonverlauf, seine Torpremiere im Brügglifeld und die wichtigsten Tugenden für ein erfolgreiches Saisonfinale.
Interview
Das Interview führte: Sarah Rölli
Marcin Dickenmann: Wenn man die reine Punkteausbeute anschaut, kann man die bisherige Saison sicherlich als erfolgreich bezeichnen. Dennoch ist uns allen bewusst, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts erreicht haben. Es läuft vieles in die richtige Richtung, sowohl auf dem Platz als auch im Umfeld der Mannschaft. Gleichzeitig sehen wir aber auch, dass noch Luft nach oben vorhanden ist. Wir können uns noch weiter steigern und den nächsten Schritt machen, um unsere Ziele zu erreichen.
Marcin Dickenmann: Ich denke, unsere grösste Stärke ist das Team als Ganzes. Damit meine ich nicht nur die Spieler auf dem Platz, sondern auch den gesamten Staff und alle, die täglich mit uns arbeiten. Es herrscht ein hundertprozentiges Vertrauen untereinander, jeder kann sich auf den anderen verlassen. Dieses Vertrauen ist entscheidend, weil es jedem einzelnen Spieler die Möglichkeit gibt, seine Stärken voll auszuspielen.
— Marcin Dickenmann, über das Warten auf seinen ersten Treffer
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Das Interview führte: Sarah Rölli
Marcin Dickenmann: Ich hatte definitiv schon ein paar gute Möglichkeiten, aber bislang wollte der Ball einfach noch nicht ins Tor. Solange ich der Mannschaft aber mit Assists helfen kann, bin ich genauso zufrieden. Am Ende zählt der Erfolg des Teams, egal wer die Tore erzielt.
Marcin Dickenmann: Das war natürlich ein spezieller Moment und grundsätzlich ein sehr schönes Gefühl. Allerdings konnte ich mich nicht wirklich darüber freuen, weil das Tor sehr spät im Spiel gefallen war und das Spiel trotz meinem Treffer verloren ging.
Interview
Das Interview führte: Sarah Rölli
Marcin Dickenmann: Eine tiefere Bedeutung hat die Nummer ehrlich gesagt nicht. Als ich zum FC Wil kam, war die Auswahl an verfügbaren Nummern begrenzt. Mir war wichtig, eine zweistellige Nummer zu haben, und die 29 hat mir von den Optionen am besten gefallen. Deshalb ist es dann diese geworden und auch geblieben.
Marcin Dickenmann: Das hat sich eigentlich schon relativ früh abgezeichnet. Ich habe von Beginn an oft auf dieser Position gespielt, und meine Stärken haben gut dazu gepasst. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich mich dort am wohlsten fühle und der Mannschaft am besten helfen kann, zudem hatte ich auch immer Freude, auf dieser Position zu spielen.
— Marcin Dickenmann, über Cheftrainer Brunello Iacopetta
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Das Interview führte: Sarah Rölli
Marcin Dickenmann: Er spielt definitiv eine massgebende Rolle in meiner Karriere. Unter seiner Führung konnte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln und mich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln. Besonders wichtig ist für mich das gegenseitige Vertrauen, dies hilft mir enorm, um auf dem Platz konstant meine Leistung abzurufen.
Marcin Dickenmann: Das ist auf jeden Fall etwas sehr Positives. Gerade zu Beginn bei einem neuen Team erleichtert es vieles, wenn man bereits Mitspieler kennt. Auch wenn ich insgesamt sehr offen und herzlich im Team aufgenommen wurde, hilft es natürlich zusätzlich. Besonders speziell ist die Verbindung zu Serge Müller, weil wir uns schon sehr lange kennen, gemeinsam gespielt haben und auch in der Zeit dazwischen immer in Kontakt geblieben sind.
Interview
Das Interview führte: Sarah Rölli
Marcin Dickenmann: Am Anfang war das sehr erschreckend, weil diese Situation absolut neu war für mich. Plötzlich ist man gezwungen, einen Schritt zurückzugehen und bei gewissen Übungen und Belastungen quasi wieder bei null anzufangen. Das war mental wahrscheinlich die grösste Herausforderung für mich. Auch nur von der Seitenlinie zuschauen zu können, war ungewohnt und nicht einfach. Umso glücklicher war ich, dass ich nicht operiert werden musste und einigermassen schnell wieder schmerzfrei trainieren konnte.
Marcin Dickenmann: Entscheidend wird sein, dass wir genau so weitermachen wie bisher und nicht nachlassen. Wir müssen unsere Stärken, die wir in dieser Saison gezeigt haben, weiterhin konsequent auf den Platz bringen. Gleichzeitig dürfen wir uns nicht zu sehr von der Tabelle oder möglichen Szenarien ablenken lassen. Es wird noch viel passieren, deshalb ist es wichtig, dass wir uns Woche für Woche auf unsere eigene Leistung konzentrieren.
Matchzeitung Nr. 17 (2025/26) lesen
Dieser Artikel ist am 7. April 2026 in der Ausgabe Nr. 17 (Saison 2025/26) der Matchzeitung HEIMSPIEL gegen den Etoile Carouge FC erschienen.





