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Wir verlieren unser Auswärtsspiel gegen den FC Stade Lausanne Ouchy mit 2:4, obwohl wir durch Fazliu und Vladi zweimal in Führung gegangen waren.

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Ein spektakuläres Flutlichtspiel auf der Pontaise nahm seine entscheidende Wendung kurz vor dem Seitenwechsel, als ein Zuspiel von Daniel Afriyie via Ramon Guzzo zu Leon Frokaj an der Strafraumgrenze fand, doch dessen Schuss vom rechten Pfosten abprallte. Nur kurze Zeit später lief die Iacopetta-Elf stattdessen nach einem eigenen Eckball in einen gefürchteten Konter der Hausherren, an dessen Ende – nach einem Zuspiel von Malko Sartoretti – der Ex-Aarauer Bastien Conus nur noch freistehend zum 3:2 (39.) einzuschieben brauchte.

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Shkelqim Vladi

Es war der Schlusspunkt einer vogelwilden Halbzeit, in deren Verlauf sich beide Teams nicht auf der Höhe ihrer Aufgabe in der Defensive befanden – und (fast) jeder Schuss ein Treffer war. Zweimal war Aarau in Führung gegangen – zuerst durch eine Direktabnahme von Valon Fazliu nach einer Massflanke von Guzzo (13.), später mit einem seitlichen Flachschuss von Shkelqim Vladi (25.). Aber die Antwort der Waadtländer liess jeweils nur kurz auf sich warten: Eine Einzelaktion von Keasse Bah (24.) auf dem rechten Flügel und ein Kopfstoss von Nicola Sutter (28.) nach einem Corner sorgten jeweils bald wieder für einen ausgeglichenen Zwischenstand auf der Pontaise.

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Marcin Dickenmann

Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Sartoretti für die Gastgeber auf 4:2, als er nach einem Pfostenschuss von Landry Nomel nur noch abstauben musste (48.). Vor etwas mehr als einem Jahr hatten die Aarauer an gleicher Stätte schon einmal einen Zwei-Tore-Rückstand in einen Auswärtssieg verwandelt, doch diese Hoffnung endete spätestens in der 73. Minute mit dem Platzverweis gegen Victor Petit-Viretti nach einer Notbremse gegen Nathan Garcia – vorausgegangen war ein ungenaues Zuspiel im Aarauer Spielaufbau, wie sie auf dem schwierigen Terrain in Lausanne öfters zu sehen waren.

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Leon Frokaj

Generell gelang es dem FCA im zweiten Umgang kaum mehr offensive Akzente zu setzen – einzig Fazliu (72.) und Thomas Chacon (85.) kamen noch zu Abschlusschancen, doch weil sie ebenso wenig zu reüssieren wussten wie Vasco Tritten (74.), Conus (80.) und Garcia (86.), dessen Kopfball vom Aluminium abprallte, waren keine weitere Tore mehr zu notieren, sodass sich die Aarauer nach sieben Duellen gegen Stade Lausanne Ouchy erstmals wieder geschlagen geben mussten.

FC Stade Lausanne Ouchy - FC Aarau 4:2 (3:2)

Pontaise. – 645 Zuschauer. – SR: Sanli. – Tore: 13. Fazliu (Guzzo) 0:1. 24. Bah 1:1. 25. Vladi (Afriyie) 1:2. 28. N. Sutter 2:2. 39. Conus 3:2. 48. Sartoretti 4:2.

Ouchy: Da Silva; Kaloga, N. Sutter, Malula (64. De Oliveira), Conus; Lusuena, Akichi (89. Fargues), Tritten; Bah (81. Nkama), Sartoretti (81. Socka), Nomel (64. Garcia).

Aarau: Hübel; Dickenmann, Thaler, Acquah, Petit, Guzzo (81. Obexer); Fazliu, Zoukit (75. Jäckle), Frokaj (75. Chacon); Vladi (81. Koide), Afriyie (60. Filet).

Bemerkungen: Ouchy ohne Barbet, Gelato, Kadima, Noverraz, P. Sutter (alle verletzt) und Rexhepi (nicht im Aufgebot). Aarau ohne Aliu, Derbaci (beide verletzt), Schwegler, Vogt und Zalokar (alle nicht im Aufgebot). – 38. Pfostenschuss Frokaj. 48. Pfostenschuss Nomel, im Nachschuss trifft Sartoretti zum 4:2. 86. Kopfball von Garcia an die Querlatte. – Verwarnungen: 22. Malula, 29. Afriyie (beide Foulspiel), 45. Nomel, 45. Zoukit (beide Unsportlichkeit), 51. Thaler, 61. Petit-Viretti, 78. De Oliveira (alle Foulspiel). – Platzverweis: 73. Petit-Viretti (Notbremse).

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