Wichtiges Ausrufezeichen im Gipfeltreffen

Wir gewin­nen den Spit­zen­kampf gegen den FC Vaduz nach einer bären­star­ken Leis­tung und zwei frü­hen Tref­fern von Shkel­qim Vla­di und Eli­as Filet mit 2:0.

«Met aller Chraft sGlöck of eusi Sii­te zieh», hiess die Bot­schaft der Sze­ne Aar­au vor die­sem Gip­fel­tref­fen im stim­mungs­vol­len Brügg­li­feld. Aber auf die Glücks­göt­tin For­tu­na war die Equi­pe von Chef­trai­ner Bru­nel­lo Iaco­pet­ta vor über 7’000 Zuschau­ern gar nicht ange­wie­sen, denn der Aar­au­er Auf­tritt war von viel Sou­ve­rä­ni­tät geprägt. Weg­wei­send war die Start­pha­se, als der FCA gleich zwei­mal jubeln durf­te: In der neun­ten Spiel­mi­nu­te voll­streck­te Shkel­qim Vla­di nach einem ver­ti­ka­len Zuspiel von Valon Faz­liu — und weil Eli­as Filet cle­ver durch­liess — eis­kalt in die kur­ze Ecke und nur 155 Sekun­den spä­ter dop­pel­te Filet nach einer Frei­stoss­flan­ke Faz­li­us per Kopf zum 2:0 nach.

Mar­cin Dicken­mann im Kampf um den Ball

Die Aar­au­er über­zeug­ten aber nicht nur mit Effi­zi­enz, son­dern noch deut­lich stär­ker mit einer kon­zen­trier­ten und feh­ler­lo­sen Abwehr­ar­beit, sodass die offen­si­ven Bemü­hun­gen von Vaduz — zuvor vier­mal in Fol­ge ohne Gegen­tref­fer geblie­ben — stets im Keim erstickt wur­den. Nach einer hal­ben Stun­de konn­ten Filet und Vla­di im ent­schei­den­den Moment gestoppt wer­den, ehe Mar­cin Dicken­mann aus halb­rech­ter Posi­ti­on frei vor Tor­hü­ter Leon Schaf­fran über das Gehäu­se schoss (33.). Zwar besass der Tabel­len­füh­rer auch nach der Halb­zeit mehr Spiel­an­tei­le, doch gefähr­li­cher blie­ben die Haus­her­ren, wobei Vla­di nach einem schö­nen Angriff im dümms­ten Moment aus­glitt (57.).

Viel Ver­kehr beim Schuss von Leon Fro­kaj

Auf der Gegen­sei­te ver­zo­gen Nico­las Has­ler (64.) und Ste­phan Sei­ler (65.) deut­lich, aber spä­ter folg­te doch noch der ein­zi­ge, aber umso wich­ti­ge­re Arbeits­nach­weis von FCA-Schlus­s­­mann Mar­vin Hübel, indem er die Direkt­ab­nah­me des frei­ste­hen­den Abwehr­spie­lers Denis Sima­ni ent­schärf­te (72.), nach­dem zuvor ein Foul­spiel an Linus Obex­er über­se­hen wor­den war. Eben­so sah auch Leon Fro­kaj (69.) sei­nen Distanz­schuss durch Kee­per Schaf­fan abge­wehrt. Am Ende war es jedoch beein­dru­ckend, dass die hei­mi­sche Abwehr­rei­he ein­fach nichts mehr zuliess, ver­bun­den mit einem hoch­ver­dien­ten 2:0‑Heimsieg gegen den Erst­plat­zier­ten, wodurch bei­de Teams nun punkt­gleich an der Tabel­len­spit­ze der Chall­enge League ste­hen.

Mar­co Tha­ler jubelt mit den FCA-Fans

Aus Aar­au­er Sicht geht es am kom­men­den Sams­tag, 21. März 2026 mit einer «Dou­ble Match Night» im Brügg­li­feld wei­ter. Dabei spielt der FC Aar­au um 18.00 Uhr gegen den Neu­châ­tel Xamax FCS, gefolgt von den FC Aar­au Frau­en um 20.30 Uhr gegen den FC Thun. Kin­der und Jugend­li­che bis 16 Jah­re genies­sen kos­ten­lo­sen Ein­tritt für bei­de Par­tien.

FC Aar­au — FC Vaduz 2:0 (2:0)

Brügg­li­feld. — 7’186 Zuschau­er. — SR: Wol­fens­ber­ger. — Tore: 9. Vla­di (Faz­liu) 1:0. 11. Filet (Faz­liu) 2:0.

Aar­au: Hübel; Mül­ler, Acquah, Tha­ler; Dicken­mann, Zou­kit, Fro­kaj (77. Jäck­le), Obex­er; Faz­liu (89. Der­ba­ci); Vla­di (60. Afriy­ie), Filet (77. Koide).

Vaduz: Schaf­fran; N. Has­ler, Sima­ni, Beri­sha (46. Lang), Schwi­zer; Mack; Gas­ser (81. Ham­me­rich), Dan­tas Fer­nan­des (70. Bey­er), Sei­ler (81. Mons­ber­ger); Cocic, Cam­pos (54. Aki­no­la).

Bemer­kun­gen: Aar­au ohne Vogt (gesperrt), Aliu (ver­letzt), Cis­sé, Schweg­ler und Zalo­kar (alle nicht im Auf­ge­bot). Vaduz ohne Eber­hard, Navar­ro, Öhri (alle ver­letzt), J. De Don­no, Föll­mli und A. Has­ler (alle nicht im Auf­ge­bot). — Kei­ne Ver­war­nun­gen.

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