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Der FC Aarau überwintert dank Toren von Sébastien Wüthrich und Geoffrey Tréand im Helvetia Schweizer Cup. Im Brügglifeld setzte sich Aarau verdient gegen den Super-League-Vertreter FC Lugano durch.

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Die Aarauer überzeugten nach sieglosen Wochen im Duell mit den «Bianconeri» auf ganzer Linie. In der 14. Minute scheiterte Ivan Audino nach einem langen Zuspiel von Olivier Jäckle frei vor Francesco Russo, ehe der Tessiner Schlussmann auch bei Audinos Nachschuss auf dem Posten war. Etwas mehr als eine halbe Stunde war vergangen, als Sébastien Wüthrich (31./36.) gleich zweimal aus kurzer Distanz vergab. Der FCA-Topskorer machte es jedoch wenige Minuten später besser: Nach einem schönen Durchspiel von Audino und Ciarrocchi versenkte er die Hereingabe am zweiten Pfosten im gegnerischen Netz.

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Denis Markaj gegen Ezgjan Alioski

In der Defensive liess Aarau nichts zu, sodass auch Cup-Goalie Ulisse Pelloni – weiterhin mit einer makellosen Bilanz – bei den raren Versuchen von Lorenzo Rosseti (26.) und Domen Crnigoj (41.) gar nicht einzugreifen brauchte. Am Ende musste Lugano sogar viel Glück in Anspruch nehmen, nicht noch einen zweiten Gegentreffer vor der Halbzeit zu kassieren: Nach einem Eckball von Audino klatschte eine verunglückte Kopfballabwehr von Davide Mariani an die eigene Querlatte (44.).

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Ivan Audino war ein Aarauer Aktivposten

Erst nach dem Seitenwechsel (und zwei personellen Wechseln) setzten auch die oberklassigen Gäste aus der Südschweiz ein paar (kleinere) Ausrufezeichen in der Offensive. Zweimal hatte der Einwechselspieler Rodrigo Aguirre über links vorbereitet, zweimal scheiterte Rosseti vor dem Aarauer Gehäuse – zuerst am Aussennetz (55.), danach an der Querlatte (59.). Aber auch die Schällibaum-Elf kam einem zweiten Treffer abermals sehr nahe: In der 61. Minute schlug Zoran Josipovic auf Vorarbeit von Ciarrocchi in bester Position über das Spielgerät, später sah Patrick Rossini (79.) seinen flachen Abschluss nach einem Zuspiel von Sandro Burki am rechten Pfosten vorbeizischen.

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Ausgelassener Jubel nach dem Abpfiff

Die Erlösung folgte in der 81. Minute nach einer sehenswerten Kombination zweier Einwechselspieler: Geoffrey Tréand spielte Rossini in die Tiefe an und wurde im Strafraum wieder optimal bedient, um das Leder geschickt zu versenken. Am Ende hätte die souveräne Coup gegen den Super-League-Sechsten sogar noch deutlicher ausfallen können, doch der Fernschuss von Audino wurde vom Aluminium abgewehrt (93.). Dennoch zog der FCA in überzeugender Weise – wie bereits in den beiden letzten Jahren – ins Viertelfinale des Schweizer Cups ein.

Die nächste Runde wird am Sonntag, 6. November 2016 in der Sendung «Sportpanorama» auf SRF zwei ausgelost. Gespielt wird am Mittwoch/Donnerstag, 1./2. März 2017.

FC Aarau – FC Lugano 2:0 (1:0)

Brügglifeld. – 2’123 Zuschauer. – SR: Jaccottet. – Tore: 38. Wüthrich (Audino) 1:0. 81. Tréand (Rossini) 2:0.

Aarau: Pelloni; Martignoni, Thrier, Thaler, Markaj; Wüthrich (76. Tréand), Jäckle (84. Perrier), Burki, Audino; Josipovic (71. Rossini), Ciarrocchi.

Lugano: Russo; Padalino (46. Vécsei), Rouiller, Golemic, Jozinovic; Crnigo, Mariani; Mihajlovic, Mizrachi (46. Aguirre), Alioski; Rosseti.

Bemerkungen: Aarau ohne Besle (gesperrt), Garat, Peralta, Romano (alle verletzt) und Hunn (nicht im Aufgebot). Lugano ohne Culina, Piccinocchi, Ponce, Sulmoni (alle verletzt), Ceesay, Guerchadi, Prati und Sabbatini (alle nicht im Aufgebot). – 44. Kopfball von Mariani an die eigene Querlatte. 59. Lattenschuss Rosseti. 93. Lattenschuss Audino. – Verwarnungen: 25. Jäckle, 45. Markaj, 52. Mihajlovic, 70. Golemic (alle Foulspiel), 93. Aguirre (Unsportlichkeit).

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