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Vor dem Auftakt in die zweite Saisonhälfte nehmen sieben Akteure rund um das Aarauer Fanionteam Stellung zu aktuellen Fragen.

Patrick, wie versuchst du, bei diesem grossen Kader sämtliche Spieler bei Laune zu halten?

Marcel Petermann

Wichtig ist vor allem, dass jeder Spieler weiss, was ich von ihm erwarte und wo er steht. Ich versuche jedem aufzuzeigen, was er gut macht und wo er sich verbessern muss. Wir haben einen gesunden Konkurrenzkampf im Team. Dass diejenigen, die nicht zum Einsatz kommen, unzufrieden sind, ist klar. Es geht nur um Leistung. Das Team geht sehr gut damit um, jeder hat in der Vorbereitung Argumente geliefert, weshalb ich auf ihn setzen soll.

Patrick Rahmen, Cheftrainer

Sandro, was ist dein Fazit des neuntägigen Trainingslagers in der Türkei?

Marcel Petermann

Das Wetter war zwar miserabel, es regnete fast jeden Tag. Aber wir mussten nur eine Trainingseinheit auf Rasen auslassen, da die Anlage nach einem Sturm in Mitleidenschaft gezogen worden war. Ansonsten trafen wir sehr gute Plätze an und konnten ideal trainieren. Wir hatten gute Testspielgegner, und auch im Hotel war alles perfekt organisiert. Im Staff wurde super gearbeitet. Ich bin sehr zufrieden mit der gesamten Vorbereitungsphase.

Sandro Burki, Sportchef

Oli, wo ortest du die grössten Unterschiede innerhalb des Teams im Vergleich zum Saisonstart?

Marcel Petermann

Im Sommer mangelte es vielen von uns an Spielpraxis. Einige kamen aus Verletzungspausen zurück oder spielten aus anderen Gründen zuvor kaum. Entscheidend ist auch, dass wir uns jetzt alle viel besser kennen. Wir haben in der Hinrunde viel zusammen durchgemacht, negative wie auch positive Phasen. Dadurch entstand ein super Teamspirit. Den Schwung aus den letzten Spielen vor der Winterpause wollen wir nun mitnehmen.

Olivier Jäckle, Mittelfeldspieler

Nicolas, der FCA hatte in den meisten Hinrundenspielen Mühe, über 90 Minuten auf konstant hohem Niveau zu spielen. Wie könnt ihr dies in der Rückrunde verbessern?

Marcel Petermann

Das stimmt und daran arbeiten wir. Wir müssen lernen, über die gesamte Spielzeit defensiv diszipliniert zu bleiben. Diese Balance zwischen Angriff und Abwehrarbeit hat nicht immer gepasst. Es ist wichtig, dass wir in einer Phase, in welcher der Gegner mal mehr Ballbesitz hat, kompakt bleiben und möglichst keine Torchancen zulassen, um dann wieder Zugriff auf das Spiel zu erhalten.

Nicolas Bürgy, Verteidiger

Patrick, wie geht es dir nach deiner ausgeheilten Kreuzbandverletzung?

Marcel Petermann

Nach meiner Rückkehr war es zu Beginn nicht einfach, ich hatte muskuläre Probleme. Nun spüre ich aber, dass ich bereit bin, auch körperlich. Im Kopf stimmt es ebenfalls, ich habe keine Angst in den Zweikämpfen und suche in den Trainings bewusst den Kontakt zum Gegenspieler. Jetzt will ich mich Schritt für Schritt wieder an meine frühere Form herankämpfen.

Patrick Rossini, Stürmer

Elsad, wie schätzst du unseren heutigen Gegner, den FC Wil, ein?

Marcel Petermann

Die Wiler haben eine gute Hinrunde gespielt und stehen dementsprechend auch in der oberen Tabellenhälfte. Die Mannschaft ist sehr zweikampfstark und dynamisch. Sie erhält wenig Gegentore und ist allgemein schwer zu bespielen.

Elsad Zverotic, Mittelfeldspieler

Marco, was sind deine Erwartungen ans Aarauer Publikum?

Marcel Petermann

Ich hoffe, dass wir weiterhin gut unterstützt werden, dass uns die Zuschauer in schwierigen Momenten helfen und ihren Teil dazu beitragen, wieder eine Euphorie auszulösen. Wir dürfen auf viele treue Fans zählen, die auch der aktuellen Kälte trotzen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Marco Thaler, Verteidiger

Matchzeitung Nr. 11 (2018/19) lesen

Dieser Artikel ist am 1. Februar 2019 in der Ausgabe Nr. 11 (Saison 2018/19) der Matchzeitung HEIMSPIEL gegen den FC Wil erschienen.

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