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Der FC Aarau muss erstmals unter Marinko Jurendic als Verlierer vom Rasen - nach zwei frühen Gegentoren im Duell mit dem französischen Zweitligisten Sochaux.

Knapp 40 Sekunden waren gespielt, als Sochaux-Montbéliard im Anschluss an den ersten Eckball durch Mickaël Alphonse aus kurzer Distanz in Führung ging. Im ersten internationalen Kräftemessen musste der FCA anfangs unten durch – mit einer Intervention gegen Florian Martin wusste Goalie Steven Deana zwar einen zweiten Gegentreffer zu verhindern (6.), aber nach einem neuerlichen Corner präsentierte sich die Jurendic-Elf wiederum nicht auf der Höhe ihrer Aufgabe, sodass Yoann Touzghar freistehend einnicken konnte (13.).

«Bei den frühen Gegentoren waren wir nicht wach. Allgemein haben wir vor der Pause nie zu unserem Spiel gefunden. Unser Gegner bewegte sich spielerisch wie auch physisch auf Super-League-Niveau - ein sehr guter Gradmesser für uns.»

Marinko Jurendic, FCA-Cheftrainer

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Voller Einsatz bei Olivier Jäckle und Florent Ogier

In der Folge liessen es die Franzosen etwas ruhiger angehen, kamen aber durch ihr zielstrebiges Umschaltspiel zu weiteren Möglichkeiten, wobei Faneva Andriatsima (28.) und Aksel Aktas (35.) jeweils knapp scheiterten. In der 41. Minute war der erste Aarauer Abschluss zu notieren, als Olivier Jäckle seinen Versuch durch Goalie Maxence Prévot pariert sah, ehe Stéphane Besle auf der Gegenseite in extremis auf der Torlinie retten musste, um einen dritten Gegentreffer zu verhindern.

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Testspieler Arxhend Cani im Duell mit Florian Martin

«In der zweiten Halbzeit waren wir nach vielen Wechseln mindestens ebenbürtig. Wir haben mehr für ein Tor gemacht und hätten selbiges auch vedient, weil wir uns die besseren Chancen erarbeiteten.»

Marinko Jurendic, FCA-Cheftrainer

In der Tat trat Sochaux nur noch durch einen annullierten Abseitstreffer von Thomas Robinet (59.) in Erscheinung, ehe Varol Tasar gegenüber zwei Mal von linksaussen scheiterte (65./80.). In der Defensive waren die Aarauer trotz einigen verletzungsbedingten Ausfällen und den Teileinsätzen von mehreren Testspielern nun deutlich präsenter und auch im Angriff ergaben sich gute Chancen, wobei Tasar kurz vor dem Schlusspfiff – auf Zuspiel von Astor Kilezi – erneut am starken Sochaux-Keeper Aubin Long scheiterte (89.), der den Aarauer Ehrentreffer mit den Fingerspitzen zu verhindern wusste.

FC Sochaux-Montbéliard - FC Aarau 2:0 (2:0)

Stade Joseph Biechlin, Illzach. – 500 Zuschauer. – SR: Ustaritz. – Tore: 1. Alphonse 1:0. 13. Touzghar 2:0.

Sochaux: Prévot (46. Long); Alphonse (46. Gibaud), Ogier (46. Kapp), Ruiz (65. Senhadji), Pendant (54. Mbakata); Tardieu (46. Teikeu), Martin (46. Fuchs), Daham (65. Rosier), Aktas (54. François); Andriatsima (46. Robinet), Touzghar (46. Lasme).

Aarau: Deana; Thrier (46. Peralta), Besle (46. Mehidic), Thaler, Perrier (46. Jamilu); Siegfried (46. Giger), Hammerich (46. Kovjenic); Itaperuna (63. Tasar), Jäckle (77. Perrier), Cani (46. Kilezi); Rossini (46. Ciarrocchi).

Bemerkungen: Aarau ohne Burki, Corradi, Garat, Josipovic, Nganga (alle verletzt) und Joos (nicht im Aufgebot), dafür mit den Testspielern Arxhend Cani (FC Basel U21), Collins Jamilu (HNK Rijeka/Kroatien), Astor Kilezi (Neuchâtel Xamax FCS) sowie Marko Kovjenic (NK Radomlje/Slowenien).

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