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Der FC Aarau gerät im Auswärtsspiel gegen Winterthur früh auf die Verliererstrasse und muss sich nach zuletzt zwei Siegen in Folge mit 2:5 geschlagen geben.

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Die Aarauer erlebten einen veritablen Albtraumstart im leeren Utogrund: Nach etwas mehr als einer Viertelstunde schlug es schon zum dritten Mal hinter Nicholas Ammeter ein, ohne dass der Aarauer Keeper eine Abwehrchance gehabt hätte. Bei den ersten Treffern von Ousmane Doumbia (9.) und Roman Buess (11.) genossen die Torschützen (zu) viele Freiheiten, nur wenig später halfen die Gäste beim Torerfolg von Luka Sliskovic mit individuellen Fehlern tatkräftig mit (16.). Da war es zweifelsfrei bezeichnend, dass der einzige Aarauer Torerfolg vor der Pause auch von den Hausherren erzielt wurde, als Granit Lekaj eine Hereingabe von Raoul Giger ins eigene Netz lenkte (12.).

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Raoul Giger im Zweikampf mit Nuno Da Silva

Die Gastgeber bestachen in ihrem Stadtzürcher Exil mit hoher Effizienz – nur das Kopfballspiel war verbesserungswürdig, wie die harmlosen Versuche durch Tobias Schättin (30.) und Luca Tranquilli (45.) bewiesen. Die Rahmen-Elf wusste sich offensiv nur einmal in Szene zu setzen, als Flügelspieler Liridon Balaj seinen Schlenzer durch Torhüter Raphael Spiegel pariert sah (37.); stattdessen sorgte der Ex-FCA-Spieler Davide Callà gegen Ende des ersten Umgangs dafür, dass die Aarauer zum ersten Mal seit über fünf Jahren (0:6 in Basel – ebenfalls mit Callà) mit fünf Gegentreffern in die Halbzeit gingen. Einmal traf er dank Aarauer Begleitschutz mittels sehenswerter Direktabnahme (35.), später wurde seine Hereingabe von der rechten Seite durch Giuseppe Leo zum 1:5 ins eigene Netz gelenkt (46.).

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Kevin Spadanuda kam nach der Halbzeit ins Spiel

Nach vier Spielerwechseln in der Halbzeitpause fanden die Aarauer besser ins Spiel. Erste Abschlussversuche von Marco Schneuwly (53.), Donat Rrudhani (54.) und Elsad Zverotic (55.) waren noch nicht von Erfolg gekrönt. Aber in der 58. Minute netzte der eingewechselte Damir Mehidic nach Vorarbeit von Schneuwly aus spitzem Winkel ein. Die Aarauer zeigten sich in der Folge verbessert, verbunden mit mehr Entschlossenheit und Vorwärtsdrang. Dennoch gelang es der Rahmen-Elf nicht mehr, die Hypothek aus der ersten Halbzeit wettzumachen. Weitere Möglichkeiten durch Balaj (77.) und Rrudhani (78.) blieben ungefährlich, ehe Anas Mahamid (90.) auf der Gegenseite am offenen Kasten vorbeischoss.

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Damir Mehidic erzielte den zweiten Aarauer Treffer

Am Freitagabend (20.30 Uhr, Teleclub Zoom) misst sich der FCA im Brügglifeld mit dem aktuellen Tabellenführer FC Lausanne-Sport, welcher seit der Corona-Pause noch sieglos ist.

FC Winterthur – FC Aarau 5:2 (5:1)

Utogrund, Zürich. – 0 Zuschauer. – SR: Gianforte. – Tore: 9. Doumbia 1:0. 11. Buess 2:0. 12. Eigentor Lekaj (Giger) 2:1. 16. Sliskovic 3:1. 35. Callà 4:1. 46. Eigentor Leo 5:1. 58. Mehidic (Schneuwly) 5:2.

Winterthur: Spiegel; Tranquilli (62. Isik), Arnold, Lekaj, Schättin (62. Pauli); Pepsi; Callà (83. Mahamid), Doumbia (81. Kriz), Sliskovic, Da Silva; Buess (81. Ltaief).

Aarau: Ammeter; Giger, Leo, Zverotic, Lujic (46. Mehidic); Balaj, Jäckle (74. Neumayr), Hammerich (46. Affolter), Misic (46. Spadanuda); Schneuwly, Alounga (46. Rrudhani).

Bemerkungen: Winterthur ohne Alves (gesperrt), Bühler, Costinha, Hamdiu, Roth (alle verletzt), Liechti, Milosavljevic, Radice, von Niederhäusern und Wild (alle nicht im Aufgebot). Aarau ohne Gashi, Schindelholz, Thaler, Thiesson (alle verletzt), Corradi, Hübel und Peralta (alle nicht im Aufgebot). – Verwarnungen: 29. Lujic, 70. Sliskovic, 84. Da Silva (alle Foulspiel).

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