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Der FC Aarau startet mit einem verdienten 3:2-Erfolg gegen den Super-League-Vertreter FC Basel 1893 in seine Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte.

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Die Aarauer brauchten noch nicht einmal drei Minuten, um ihren ersten Torerfolg des neuen Jahres zu markieren, als es Nikola Gjorgjev gelang, das Leder von Goalie Mirko Salvi zu erobern und im leeren Kasten unterzubringen. Auch in der Folge gefiel die Auswahl von Cheftrainer Alex Frei mit hoher Intensität und viel Spielfreude, während der Elftplatzierte der Super League erstaunlich fehlerhaft und uninspiriert auftrat. Doppelt köpfte Thierno Barry am Ziel vorbei – und so dauerte es bis zur 37. Minute, ehe Aarau-Keeper Marvin Hübel beim Flachschuss von Leon Avdullahu erstmals gefordert war.

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Samuel Krasniqi

Kurz vor der Halbzeitpause liess sich Hübel auch vom satten Abschluss von FCB-Zuzug Benjamin Kololli nicht überwinden (44.), nachdem Gjorgjev – von Shkelqim Demhasaj optimal in den freien Raum lanciert – zuvor gleich in zwei Anläufen vor Antipode Salvi gescheitert war (43.). Aber wenige Augenblicke später zappelte der Ball doch wieder im Basler Netz: Von ihm selbst eingeleitet, fand das Spielgerät über Noël Wetz und Silvan Schwegler zurück zu Demhasaj, der die präzise Hereingabe am ersten Pfosten einköpfte (45.).

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Valon Fazliu

Nach dem Seitenwechsel lief der FCA – abgesehen von Goalie Hübel – mit frischen Kräften auf, wobei sich der Altersschnitt (mit acht Akteuren zwischen 17 und 22 Jahren) deutlich nach unten bewegte. Umso beachtlicher war es, dass die Aarauer in der Spektakel-Edition «jung und wild» mit einer direkten, nach vorne orientierten Spielweise weiterhin tonangebend blieben: Zweimal scheiterte Henri Koide (54./56.) nach toller Vorarbeit von Dorian Derbaci bzw. Esey Gebreyesus, danach sah auch Derbaci selbst seinen Abschluss durch Salvi pariert (57.).

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Isaac Pappoe im Duell mit Juan Gauto

Auf der Gegenseite gelang es FCA-Torhüter Hübel mühelos, die unplatzierten Versuche von Erdin Ismaili (55.), Djordje Jovanovic (64.) und Romeo Beney (70.) zu parieren, doch der Basler Druck wurde – als auch Rotblau vermehrt auf die junge Garde setzte – spürbar grösser, was folgerichtig zum Anschlusstreffer durch Barry mit Köpfchen nach einer Hereingabe von rechtsaussen führte (77.). Und rund fünf Zeigerumdrehungen später musste sich Hübel erneut geschlagen geben, als ein Schuss von Ismaili aus zentraler Position noch unhaltbar abgefälscht wurde (82.).

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Aleksandar Cvetkovic traf zum Aarauer Sieg

Aber Aarau fand die passende Antwort: In der 88. Minute traf Aleksandar Cvetkovic nach einer Ecke von Milot Avdyli mittels Kopfstoss zum 3:2-Siegestreffer in die gegnerischen Maschen. In der Nachspielzeit fehlte schliesslich nur wenig zum vierten Torerfolg des Unterklassigen, doch Schlussmann Salvi parierte einen Fernschuss von Derbaci mirakulös. Letzterer rettete nur wenige Augenblicke später im eigenen Strafraum mit einer starken Intervention gegen Jovanovic, um den Sieg seiner Farben auf dem Buschweilerhof endgültig zu sichern.

FC Basel - FC Aarau 2:3 (0:2)

Buschweilerhof. – 700 Zuschauer. – SR: Borra. – Tore: 3. Gjorgjev 0:1. 45. Demhasaj 0:2. 77. Barry 1:2. 82. Ismaili 2:2. 88. Cvetkovic 2:3.

Basel: Salvi; Vouilloz (46. Ismaili), Barisic (46. Adjetey), Frei (63. Akahomen), Schmid (63. Akalé); Gauto (63. Beney), Avdullahu (63. Onyegbule), Veiga (63. Ryter), Kade (63. Kayombo); Kololli (46. Jovanovic), Barry.

Aarau: Hübel; Wetz (46. Qollaku), Hasani (46. Cvetkovic), Thaler (46. Kessler), Kronig (46. Okafor); Schwegler (46. Avdyli), Jäckle (46. Derbaci), Pappoe (46. da Silva); Fazliu (46. Krasniqi); Demhasaj (46. Koide), Gjorgjev (46. Gebreyesus).

Bemerkungen: Basel ohne Xhaka (krank), Augustin, Comas, Demir, Dräger, Hunziker, Lopez, Malone, Rüegg, Sigua, van Breemen, Zé (alle verletzt) und Hitz (nicht im Aufgebot). Aarau ohne Conus und Hirzel (beide krank), dafür mit dem Nachwuchsspieler Tobias Okafor. – 34. Treffer von Kade wegen Foulspiel annulliert. – Verwarnung: 71. Qollaku (Foulspiel).

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