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An der ordentlichen Generalversammlung der Swiss Football League wurden verschiedene Änderungen verabschiedet. Hingegen bleibt der bisherige Modus mit zwei Zehnerligen (ohne Barrage) bestehen.

Dabei stimmten die zwanzig Clubvertreter der Änderung der Qualifikationsperioden zu. Neu dürfen nach der Schliessung des internationalen Transferfensters am 31. August resp. 15. Februar auch national keine Spieler mehr transferiert werden. Von dieser sofort in Kraft tretenden Regelung sind nationale Transfers von lokal ausgebildeten Spielern unter 21 Jahren ausgenommen. Die Änderung erfolgt mit der Absicht, die Integrität des Wettbewerbs zu erhalten.

Unverändert bleibt dagegen der Modus mit zwei Zehnerligen im Schweizer Profi-Fussball. Auch die Wiedereinführung der Barrage zwischen dem Neunten der Raiffeisen Super League und dem Zweiten der Brack.ch Challenge League scheiterte an der nötigen Zwei-Drittel-Mehrheit. Damit vermochten sich die zehn befürwortenden Vereine, welche sich eine attraktivere Challenge League und einen spannenderen Abstiegskampf in der Super League erhofft hatten, nicht durchzusetzen.

«Ein Zeichen für die Nachwuchsförderung»

Eine weitere wichtige Änderung betrifft ausschliesslich die zweithöchste Liga: Zukünftig dürfen nur noch drei statt bisher vier Ausländer eingesetzt werden. Diese Reglementsänderung wurde als Massnahme zur Stärkung der Challenge League beschlossen. Zudem ist die Anzahl nicht lokal ausgebildeter Spieler auf der Spielerkarte (gemäss SFV-Wettspielreglement) neu auf sieben anstatt neun Spieler beschränkt – und auf der Kontingentsliste werden nur noch 21 anstatt 23 Spieler Platz finden. Die Änderungen treten per Saison 2018/19 in Kraft.

«Mit diesen Massnahmen setzen die Liga und die Klubs ein Zeichen für die Nachwuchsförderung», schreibt die Swiss Football League in einer Medienmitteilung. Die Challenge League sei eine Liga mit beschränkten Mitteln und einem Ausbildungscharakter, «so dass vorzugsweise (junge) lokal ausgebildete Spieler eingesetzt werden sollen.»

Neunköpfiger Liga-Vorstand gewählt

Ebenfalls wurden die neun Mitglieder des Komitees der Swiss Football League gewählt. Das Gremium wird sich im nächsten Jahr aus folgenden Personen zusammensetzen:

  • Heinrich Schifferle (als Präsident, FC Winterthur, bisher)
  • Bernhard Burgerner (FC Basel 1893, neu)
  • Ancillo Canepa (FC Zürich, bisher)
  • Jean-François Collet (FC Lausanne-Sport, bisher)
  • Constantin Georges (Servette FC, neu)
  • Wanja Greuel (BSC Young Boys, neu)
  • Peter Stadelmann (FC Schaffhausen, bisher)
  • Philipp Studhalter (FC Luzern, neu)
  • Claudio Sulser (FC Lugano, bisher)
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