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Der FC Aarau führt seine Serie der Ungeschlagenheit gegen den FC Wohlen im neuen Jahr fort, um den Anschluss an den dritten Rang zu wahren.

Die Begegnung begann nach dem Geschmack der Freiämter, die durch einen erfolgreichen Abschluss von Janko Pacar aus halbrechter Position bereits in der vierten Minute vorlegten. Eine kalte Dusche für die Aarauer, doch alles andere als eine Rarität im Kantonsduell. Vier Mal war Wohlen in der «Derby-Historie» in den Anfangsminuten schon zum Führungstreffer gekommen, zum ersehnten Vollerfolg reichte es jedoch auch im 15. Versuch nicht. Dies lag auch an den Aarauern, welche sich nach einem fahrigen Beginn, immer weiter steigerten – und sich vor dem Seitenwechsel mit beachtlicher Effizienz auszeichnen konnten.

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Torschütze Geoffrey Tréand im Laufduell

Dies zeigte sich erstmals in der 29. Minute, als ein Angriff über Geoffrey Tréand sowie Zoran Josipovic zu Patrick Rossini fand, der das Leder mühelos in die Maschen setzte – und somit im vierten Derby nacheinander über einen Treffer jubeln durfte. Acht Zeigerumdrehungen später fand ein langes Zuspiel von Denis Markaj zu Tréand. Auch der Franzose erwies sich vor Schlussmann Flamur Tahiraj als eiskalter Vollstrecker, um die Kantonshauptstädter in Führung zu schiessen. Nur kurze Zeit später lag das Spielgerät erneut in den heimischen Maschen, doch der sehenswerte Abschluss von Zoran Josipovic (39.) zählte aufgrund einer Abseitsstellung nicht.

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Die Mannschaft feiert mit den FCA-Fans

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der FCA als solides Defensiv-Bollwerk, das die Wohler nur selten zu überwinden wussten. Nur zweimal geriet der elfte Derbytriumph nochmals in Gefahr – sowohl bei einer Direktabnahme vom Ex-Aarauer Sandro Foschini (72.) als auch nach einem Kopfball von Pacar (93.) war Torhüter Ulisse Pelloni jedoch nicht zum Eingreifen gezwungen, wodurch die Freiämter – abgesehen vom frühen Führungstreffer – während 90 Minuten ohne einen eigenen Abschluss auf den Kasten blieben. Auf der anderen Seite war eine mögliche Vorentscheidung durch Rossini nicht anerkannt worden, weil er nach einem abgefälschten Schuss von Tréand aus einer Offsideposition erfolgreich war (76.). Nicht mehr als eine Randnotiz nach einem weiteren FCA-Derbysieg, der den Rückstand auf den dritten Platz auf einen Zähler verringerte.

FC Wohlen – FC Aarau 1:2 (1:2)

Niedermatten. – 2’085 Zuschauer. – SR: Amhof. – Tore: 4. Pacar 1:0. 29. Rossini (Josipovic) 1:1. 37. Tréand (Markaj) 1:2.

Wohlen: Tahiraj; Schmid, Stahel, Loosli; von Niederhäusern, Bicvic, Castroman, Kamber (83. Dangubic); Muslin (68. Foschini); Tadic (84. Pagliuca), Pacar.

Aarau: Pelloni; Markaj, Thrier, Garat, Mehidic; Burki (54. Ciarrocchi), Perrier; Tréand (79. Audino), Wüthrich, Josipovic; Rossini (93. Corradi).

Bemerkungen: Wohlen ohne Graf, Schultz (beide verletzt), Abegglen, Giampà, Lotti, Minkwitz und Stutzer (alle nicht im Aufgebot). Aarau ohne Besle (krank), Jäckle, Peralta, Romano, Thaler (alle verletzt) und Hunn (nicht im Aufgebot). – 39. Treffer von Josipovic wegen Offside annulliert. 76. Treffer von Rossini wegen Offside annuliert. Erstes Pflichtspiel von Marco Corradi (Jahrgang 2000) im FCA-Trikot. – Verwarnungen: 48. von Niederhäusern, 80. Pacar (beide Foulspiel).

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Marco Corradi (17) kam zu seinem Debüt für den FC Aarau

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