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An der heutigen Medienkonferenz kamen der neue Cheftrainer Stephan Keller, Sportchef Sandro Burki sowie VR-Vizepräsident Philipp Bonorand zu Wort.

Zu Beginn sprach Sportchef Sandro Burki über die zweijährige Zusammenarbeit mit Patrick Rahmen und die Gründe, welche nun zur vorzeitigen Beendigung der Tätigkeit geführt haben:

«In den vergangenen Wochen haben wir starke Leistungsschwankungen gesehen, was uns nach dem Auswärtsspiel in Kriens zu einem Trainerwechsel bewogen hat. Wir haben schon seit einiger Zeit Gespräche mit Stephan Keller im Hinblick auf die neue Saison geführt, worüber auch Patrick Rahmen stets informiert war. An dieser Stelle ist es mir auch ein grosses Anliegen, seine Arbeit nochmals zu würdigen. Er hat sich während zwei Jahren voll in den Verein eingebracht und wurde als Typ von allen Leuten sehr geschätzt. Es tut mir sehr leid für ihn, dass wir unsere Zusammenarbeit nun beenden mussten. Ich möchte ihm nochmals danken für sein grosses Engagement und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft.»

Sandro Burki, Sportchef

Als Vize-Präsident der FC Aarau AG äusserte sich Philipp Bonorand zum Zeitpunkt des Trainerwechsels und den restlichen Spielen in dieser Challenge-League-Saison:

«Natürlich war es nicht unser Plan, dass wir den Trainerwechsel noch vor dem Ende dieser Spielzeit vollziehen. Aber wir nehmen die laufende Meisterschaft weiterhin ernst und haben uns zum Ziel gesetzt, uns in der Tabelle noch zu verbessern. Wir haben uns auch immer für eine Fortführung der Saison eingesetzt und wollen die restlichen Spiele nicht herschenken, sondern möglichst viele Punkte holen. Natürlich haben wir uns ausgetauscht, ob es der richtige Zeitpunkt für die Amtsübernahme ist, aber im Vordergrund stehen für uns die langfristigen Ziele.»

Philipp Bonorand, Vizepräsident FC Aarau AG

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Sandro Burki mit dem entlassenen Patrick Rahmen

«Als Verantwortliche haben wir uns in der jüngeren Vergangenheit intensiv Gedanken über die zukünftige Ausrichtung des FC Aarau gemacht. Dabei gilt es die richtigen Personen für unsere Strategie zu finden - auch auf der Position des Cheftrainers. Ich bin überzeugt, dass die Wahl von Stephan Keller für unsere sportliche Ausrichtung richtig ist und möchte betonen, dass sein Engagement längerfristig angelegt ist. Aus diesem Grund hat er auch einen Drei-Jahres-Vertrag unterzeichnet. Wir wollen längerfristig etwas aufbauen und nicht - wie es in der Vergangenheit auch schon vorgekommen ist - nur von Saison zu Saison schauen. Diesen Weg wollen wir nun gemeinsam mit Stephan Keller gehen.»

Sandro Burki, Sportchef

Sportchef Sandro Burki über die Gründe für die Verpflichtung von Stephan Keller, welcher in den letzten drei Jahren bereits als Assistenztrainer im Brügglifeld aktiv war und das Aarauer Fanionteam in der Saison 2017/18 bereits während elf Pflichtspielen als Interimstrainer führte.

«Ich bin überzeugt von den Qualitäten unseres neuen Cheftrainers Stephan Keller und schätze ihn sowohl als Fachmann als auch als Mensch. Er findet rasch Zugang zu den Spielern und ist in seinen verschiedenen Rollen im FCA-Staff während den drei letzten Jahren immer gut angekommen. Zudem kennt er die Gegebenheiten im Brügglifeld bereits. Er ist ein akribischer Arbeiter, der es gewohnt ist mit jungen Talenten zusammenzuarbeiten. Dabei will er einerseits selbst weiterkommen, aber auch seine Spieler weiterbringen. Dieses Gesamtpaket hat nicht nur mich, sondern auch den Verwaltungsrat überzeugt.»

Sandro Burki, Sportchef

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Stephan Keller im Gespräch mit Olivier Jäckle

«Ich fühle mich hier sehr wohl und freue mich enorm auf die neue Aufgabe. Ich habe den FC Aarau nicht im Frust verlassen, sondern ich wollte meine eigenen Ideen und Philosophien umsetzen. Ich lasse mich in keine Schublade stecken. In Zukunft wird «meine» Mannschaft sicher etwas jünger sein. Es wird wichtig sein, die richtigen Alten zu behalten. Es wird eine Aufgabe sein, den Spielern noch stärker zu vermitteln, was wir von ihnen verlangen, und sie zu überzeugen, diesen Weg gemeinsam zu gehen. Wir wollen grösstenteils mit dem bisherigen Trainerstab weiterarbeiten, weil wir uns schon gut kennen und bereits ein professionelles, zum Teil auch freundschaftliches Verhältnis gehabt haben. Vielleicht finden sich auch intern noch qualifizierte Leute, welche wir nicht übergehen möchten.»

Stephan Keller, Cheftrainer

Auch Cheftrainer Stephan Keller sprach an der heutigen Medienkonferenz über den Zeitpunkt des Amtsantritts:

«Es ist immer ein Risiko, eine Mannschaft im Laufe der Saison zu übernehmen. Aber ich kenne den Verein und die Spieler schon sehr gut. Ich weiss, worauf ich mich einlasse und konnte mich auf meine zukünftige Aufgabe vorbereiten - schlussendlich will ich Spiele gewinnen und meine Spieler besser machen. Natürlich können wir aufgrund des dichten Programms aktuell keine ausgedehnten Taktikeinheiten durchführen, aber es gibt doch erste Möglichkeiten, um gewisse Strömungen zu beheben, welche aktuell vielleicht in eine falsche Richtung gehen. Deshalb sehe ich den Zeitpunkt eher als Vorteil, sodass ich vor meiner Zusage nicht lange überlegen musste.»

Stephan Keller, Cheftrainer

Der FC Aarau heisst Stephan Keller herzlich willkommen zurück im Brügglifeld und wünscht ihm viel Erfolg für seine neue Aufgabe #ZämeFörAarau

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