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Der FC Aarau feiert einen verdienten 2:0-Heimsieg gegen den Leader aus Winterthur dank Toren von Kevin Spadanuda und Randy Schneider.

Die Aarauer hatten das Spiel – abgesehen von einem kleinen Wackler in den Anfangsminuten, als Samir Ramizi nach einer Flanke von Tobias Schättin am offenen Tor vorbeischoss (3.) – über weite Strecken des ersten Durchgangs unter Kontrolle. Allerdings dauerte es rund zwanzig Minuten, ehe sich diese spielerische Überlegenheit in Chancen akzentuierte – sowohl Bastien Conus (21.) als auch Donat Rrudhani (25.) sahen ihre Distanzschüsse durch den starken Torhüter Raphael Spiegel entschärft. In der 27. Minute folgte die verdiente Führung für Aarau: Nach einem zielstrebigen Angriff über Léon Bergsma sowie Rrudhani traf Kevin Spadanuda aus halblinker Position gefühlvoll in die entfernte Torecke.

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Kevin Spadanuda war an beiden FCA-Toren gegen Winterthur beteiligt

Die Eulachstädter näherten sich dem heimischen Kasten mit zwei Abschlussversuchen durch Granit Lekaj (36.) und Ramizi (40.) langsam an. Kurze Zeit später war Torhüter Simon Enzler beim Kopfball von Schättin erstmals gefordert. Anschliessend mussten die Aarauer auch etwas Glück in Anspruch nehmen, dass die Intervention von Jan Kronig im Strafraum gegen den blassen Goalgetter Roman Buess nicht als Foulspiel gewertet wurde; stattdessen erfolgte ein neuerlicher Torjubel auf der anderen Seite, als Randy Schneider nach einer Vorarbeit Spadanudas von der Grundlinie zum 2:0 einnetzte (43.).

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Randy Schneider bejubelt seinen Treffer zum 2:0

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde Raoul Giger mit einer Ampelkarte frühzeitig unter die Dusche geschickt, nachdem Schiedsrichter Nico Gianforte erneut ein klares Foulspiel an Marco Thaler übersah – und somit nicht mit den sonstigen Akteuren in diesem emotionalen Spitzenkampf mitzuhalten vermochte. In numerischer Unterzahl gelang es Aarau dank einer geschlossenen Teamleistung mit toller Mentalität und Solidarität seinen Vorsprung gegen den Tabellenführer zu verteidigen. Mehr noch: Zweimal verpasste Allen Njie per Kopfball (61.) bzw. mittels Aufsetzer (65.) nur knapp einen dritten Treffer für die heroisch kämpfenden Hausherren.

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Arijan Qollaku gab sein Comeback nach einem Jahr Pause

Erst in der Schlussphase mussten die FCA-Fans kurzzeitig um den wichtigen Heimsieg zittern: Zuerst landete ein missratener Befreiungsschlag von Thaler auf der Oberkante der Latte (74.), dann flogen die freistehenden Abschlüsse von Thibault Corbaz (75.) sowie Neftali Manzambi (79.) am Ziel vorbei. Nach einem überragenden Reflex von Enzler beim Corbaz-Kopfstoss (80.) scheiterten auch die Einwechselspieler Samuel Ballet (83./88.) und Souleymane Diaby (85.), sodass die Schützlinge von FCA-Cheftrainer Stephan Keller schliesslich trotz Unterzahl über einen verdienten Erfolg ohne Gegentreffer jubeln durften.

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Zum «FCA-Spieler des Spiels» wurde Bastien Conus gewählt. Er erhielt einen Gutschein der Firma Keppler AG aus Muhen, die das Patronat für diese Aktion besitzt.

FC Aarau - FC Winterthur 2:0 (2:0)

Brügglifeld. – 3’011 Zuschauer. – SR: Gianforte. – Tore: 27. Spadanuda (Rrudhani) 1:0. 43. Schneider (Spadanuda) 2:0.

Aarau: Enzler; Thaler, Bunjaku, Bergsma; Giger, Njie, Conus (70. Qollaku), Kronig; Schneider (60. Balaj); Rrudhani (60. Almeida), Spadanuda (92. Schwegler).

Winterthur: Spiegel; Lekaj, Gelmi, Arnold (82. Ballet); Corbaz; Gonçalves (90. Isik), Alves, Ramizi (82. Ltaief), Schättin (69. Diaby); Manzambi, Buess.

Bemerkungen: Aarau ohne Jäckle (krank), Aratore, Caserta, Gouano und Senyurt (alle nicht im Aufgebot). Winterthur ohne Cavar, Costinha, Lovisa, Pepsi, Tolino (alle verletzt), Dakaj, Di Nucci, Hammer und Pauli (alle nicht im Aufgebot). – Verwarnungen: 7. Giger (Handspiel), 14. Rrudhani, 37. Kronig, 60. Ramizi, 87. Gonçalves (alle Foulspiel). – Platzverweis: 50. Giger (gelb-rot, Foulspiel).

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