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Der FC Aarau muss sich in einem torreichen Testspiel gegen den Super-League-Vertreter FC Zürich nach zweimaliger Führung mit 3:4 geschlagen geben.

Nach einem ruhigen Beginn fand der FC Aarau in der Mitte der ersten Halbzeit immer besser ins Spiel, belohnt mit zwei Toren innert drei Minuten. Zwar sah Goran Karanovic seinen Schuss von linksaussen noch durch FCZ-Schlussmann Osman Hadzikic pariert (20.), aber wenig später traf Varol Tasar von halbrechter Seite umso präziser zur Führung in die entfernte Torecke (21.). Nur drei Zeigerumdrehungen später erhöhte Marco Schneuwly nach einem gelungenen Angriff über Karanovic und Petar Misic aus kurzer Distanz auf 2:0 für die Equipe von Patrick Rahmen.

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Varol Tasar erzielte zwei Tore

Die Stadtzürcher übernahmen das Spieldiktat gegen Ende der ersten Halbzeit, als Torhüter Steven Deana zuerst gegen Assan Ceesay mirakulös rettete und sich auch durch einen Kopfstoss von Antonio Marchesano nicht bezwingen liess (35.). Letzterer wurde in der 40. Minute von Nicolas Schindelholz im Strafraum zu Fall gebracht. Aus elf Metern traf Benjamin Kololli souverän, bevor er kurze Zeit später auch den Zürcher Ausgleichstreffer mittels Direktabnahme bewerkstelligte (42.). Aber Aarau fand eine rasche Antwort, als Tasar nach Vorarbeit von Neuzuzug Markus Neumayr noch vor dem Pausenpfiff zum 3:2 traf.

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Martin Liechti im Duell mit Lavdim Zumberi

Auf beiden Seiten wurden sämtliche Feldspieler in der Pause ausgetauscht – so feierte auch Stürmer Patrick Rossini knapp neun Monate nach seinem Kreuzbandriss sein langersehntes Comeback. Auch Steven Deana und Gianluca Frontino kamen nach überstandener Zwangspause erstmals wieder in einem Testspiel zum Einsatz. In der 55. Minute fehlten nur wenige Zentimeter zu einem Torerfolg von Rossini, als sein Kopfball vom rechten Pfosten zurückprallte. Auf der anderen Seite war Goalie Deana bei den Abschlüssen von Lavdim Zumberi (52.) und Yann-Aimè Kasai (60.) zu zwei Paraden gezwungen.

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Marco Corradi im Schneetreiben

Am Ende musste sich der FC Aarau nach einem kurzzeitigen Schneetreiben auf dem Kunstrasen im Heerenschürli jedoch geschlagen geben: Zuerst war Zumberi mit einem herrlichen Abschluss aus 20 Metern erfolgreich (70.), später setzte sich Stephen Odey gegen die Aarauer Defensive durch, um den glückhaften Siegestreffer in der 88. Minute frei vor Keeper Deana zu markieren. Von den Aarauern waren in offensiver Hinsicht nur noch einige Fernschüsse von Mickaël Almeida (81./86.) und Norman Peyretti (89.) zu notieren, die durch Torhüter Hadzikic aber problemlos entschärft wurden.

FC Zürich - FC Aarau 4:3 (2:3)

Heerenschürli. – 200 Zuschauer. – SR: Schärer. – Tore: 21. Tasar 0:1. 24. Schneuwly 0:2. 40. Kololli 1:2 (Foulpenalty). 42. Kololli 2:2. 45. Tasar 2:3. 70. Zumberi 3:3. 88. Odey 4:3.

Zürich: Hadzikic; Rodriguez (46. Dixon), Bangura (46. Maouche), M. Kryeziu (46. Maxso), Schönbächler (46. Guenouche); Sohm (46. Niangadou), H. Kryeziu (46. Domgjoni); Khelifi (46. Zumberi), Marchesano (46. Krasniqi), Kololli (46. Odey); Ceesay (46. Kasai).

Aarau: Deana; Giger (46. Pepsi), Leo (46. Corradi), Schindelholz (46. Thaler), Mehidic (46. Liechti); Tasar (46. Spadanuda), Neumayr (46. Hammerich), Zverotic (46. Frontino), Misic (46. Peyretti); Schneuwly (46. Almeida), Karanovic (46. Rossini).

Bemerkungen: Aarau ohne Jäckle, Maierhofer, Obexer (alle krank), Fillion, Peralta (beide verletzt), Bürgy und Ramadani (beide nicht im Aufgebot), dafür mit Marco Corradi und Kevin Spadanuda (beide FC Baden). – 43. Lattenschuss Kololli. 55. Kopfball von Rossini an den Pfosten. – Verwarnung: 44. Ceesay (Foulspiel).

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