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Der FC Aarau feiert seinen ersten Heimsieg seit neun Monaten durch einen überzeugenden, mit vier Toren belohnten Auftritt gegen den FC Wil.

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Letztmals hatte das Aarauer Fanionteam am 21. September 2019 (3:1 gegen Schaffhausen) über drei Punkte im eigenen Stadion jubeln dürfen. Vier Tage nach dem enttäuschenden Auftritt im Letzigrund strahlten die Aarauer Akteure von der ersten Minute an viel Einsatzwillen aus und zeigten sich nach der Rückbesinnung auf eine Viererkette auch in der Abwehr stark verbessert. Nur das Toreschiessen wollte (vorerst) nicht gelingen: In der 16. Minute vergab Yvan Alounga alleine vor Keeper Zivko Kostadinovic, wenig später wussten auch Petar Misic (17., Freistoss) und Liridon Balaj (18., Kopfball) nicht zu reüssieren; stattdessen wurde Aarau an diesem angenehmen Sommerabend kalt geduscht, als Andrea Padula nach einem kurz gespielten Eckball aus halbrechter Position wuchtig zur Wiler Führung in den nahen Winkel traf (19.).

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Marco Schneuwly kann sich behaupten

Die Aarauer liessen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und warteten auf sich bietende Chancen – erneut kam Misic zum Abschluss, doch sein Versuch von linksaussen wurde durch Kostadinovic zur Ecke geklärt (29.). In der 40. Minute durften die wenigen Anwesenden im Brügglifeld endlich jubeln: Nach Zuspiel von Misic traf Alounga mit einem Flachschuss aus der Drehung zum verdienten Ausgleich. Und fast wäre der FCA sogar mit einer Führung in die Katakomben gegangen, als Captain Elsad Zverotic seinen Kopfstoss nach einer Misic-Hereingabe an den linken Pfosten setzte (43.).

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Kevin Spadanuda wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt

Im zweiten Umgang sorgten die Einheimischen rasch für klare Verhältnisse: Nur wenige Momente nach seiner Einwechslung versenkte Donat Rrudhani ein weites Zuspiel von Giuseppe Leo mit einer sehenswerten Direktabnahme im gegnerischen Netz (55.). Zwei Zeigerumdrehungen später war es Olivier Jäckle, der den Wiler Schlussmann mit einem präzisen Freistoss von der Strafraumgrenze bezwang. Und schliesslich durfte auch Stevan Lujic noch seinen ersten Torerfolg im Fanionteam bejubeln, als er nach einem Zuspiel von Rrudhani von linksaussen wuchtig in die entfernte Ecke einschoss (67.). In der Folge gelang es den Aarauern ihren Vorsprung auf souveräne Weise zu verteidigen – nur noch einmal war Glücksgöttin Fortuna gefordert, als ein Kopfball von Kwadwo Duah von der Querlatte abprallte (78.).

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Stevan Lujic jubelt über seinen ersten Treffer

Der FC Aarau verdiente sich seinen klaren Heimsieg mit einer konzentrierten und solidarischen Leistung als geschlossene Einheit, während Wil in der Fremde zum siebten Mal in Folge ohne Punktgewinn blieb. Aus Aarauer Sicht gilt es bereits am Freitag (18.15 Uhr, im Live-Stream) an diesen überzeugenden Auftritt anzuknüpfen, wenn das Gastspiel beim Schlusslicht vom FC Chiasso ansteht.

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Zum «FCA-Spieler des Spiels» wurde Olivier Jäckle gewählt. Er erhielt einen Gutschein der Firma Keppler AG aus Muhen, die das Patronat für diese Aktion besitzt.

Matchtelegramm: FC Aarau - FC Wil 4:1 (1:1)

Brügglifeld. – 300 Zuschauer. – SR: Staubli. – Tore: 19. Padula 0:1. 40. Alounga (Misic) 1:1. 55. Rrudhani (Leo) 2:1. 57. Jäckle 3:1. 67. Lujic (Rrudhani) 4:1.

Aarau: Ammeter; Giger, Leo, Zverotic, Lujic (72. Thiesson); Balaj (72. Spadanuda), Hammerich, Jäckle, Misic (54. Rrudhani); Schneuwly (83. Neumayr), Alounga (83. Mehidic).

Wil: Kostadinovic; Rohner (60. Schäppi), Schmied, Kamberi, Padula; Ismaili, Abedini; Duah, Fazliu (60. Krasniqi), Bosic; Silvio (70. Paunescu).

Bemerkungen: Aarau ohne Gashi, Schindelholz, Thaler (alle verletzt), Corradi, Hübel und Peralta (alle nicht im Aufgebot). Wil ohne Brahimi, von Moos (beide verletzt), Celant, Dimitriou, Schmid, Tolino, Traber und Wörnhard (alle nicht im Aufgebot). – 43. Kopfball von Zverotic an den Pfosten. 78. Kopfball von Duah an die Querlatte. – Verwarnung: 8. Misic, 63. Giger, 90. Kamberi (alle Foulspiel).

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