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Der FC Aarau muss sich in einem Testspiel gegen den französischen Traditionsverein RC Strasbourg nach einem soliden Auftritt mit 0:2 geschlagen geben.

Erstmals seit 2009 (Shakhtar Donetsk) war wieder ein Gegner mit einem internationalen Renommee zu Gast im Brügglifeld. Die Elsässer sahen sich – nach einer Schweigeminute für den verstorbenen Ex-Präsidenten Egon Gindorf – sogleich mit den ersten Aarauer Angriffen konfrontiert, aber Goalie Alexandre Pierre wusste zwei Abschlüsse von Donat Rrudhani (3./6.) zu parieren. Auf der anderen Seite wurde ein zentraler Versuch von Adrien Thomasson zur sicheren Beute von Aarau-Keeper Simon Enzler (9.). Die Startphase endete schliesslich mit einer gefährlichen Möglichkeit für Idriss Saadi, der das Leder aus halbrechter Position knapp am Winkel vorbeisetzte (15.).

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Randy Schneider

Die Lokalmatadoren wurden in der Mitte der ersten Halbzeit wieder zwingender: Zuerst scheiterte Randy Schneider nach einer gelungenen Einzelaktion von rechtsaussen an Torhüter Pierre (24.), wenig später gelang es auch Marco Aratore nicht, den Gästekeeper aus ähnlicher Position zu überwinden (30.). Nach unpräzisen Abschlüssen von Dimitri Lienard (37.) sowie abermals Thomasson (39.) ging der französische Meister von 1979 (mit dem Ex-FCA-Trainer Gilbert Gress) in der 43. Minute schliesslich in Führung, als Sanjin Prcic mit einem herrlichen Abschluss aus rund 25 Metern in den Winkel traf – unhaltbar für Nicholas Ammeter, der den Platz zwischen den Pfosten plangemäss im Laufe der ersten Hälfte für Enzler einnahm.

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Hasan Karakurd

Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchte «Racing» sogleich nachzulegen: Von der Grundlinie traf Thomasson nur an den Aussenpfosten (47.), dann fand Jean-Ricner Bellegarde seinen Meister in Goalie Ammeter (52.) – und auch Saadi wusste per Kopfstoss nicht zu reüssieren (59.). Bei den Aarauern kamen diverse Akteure zum Einsatz, welche sich zuletzt mit weniger Spielpraxis zufrieden geben mussten – mit Innenverteidiger Ruben Machado Correia wurde auch ein Testspieler aus dem Team Vaud eingesetzt. Dennoch gelang es den Schützlingen von FCA-Cheftrainer Stephan Keller, weitere Abschlüsse des Gegners mit einer engagierten Leistung zu unterbinden.

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Marco Aratore

Und so wurde es erst in der Schlussphase wieder gefährlich: Nachdem Ludovic Ajorque noch aus kurzer Distanz am leeren Tor vorbeigeschossen hatte (77.), sorgte Ismael Aaneba in der 83. Minute schliesslich von rechtsaussen mit einem präszisen Schuss in die entfernte Ecke für den Endstand. Dennoch darf der FCA auf einen gelungenen Vergleich gegen einen starken Gegner im Hinblick auf die kommenden Herausforderungen auswärts gegen Ouchy und Schaffhausen zurückblicken.

FC Aarau - RC Strasbourg 0:2 (0:1)

Brügglifeld. – 0 Zuschauer. – SR: von Mandach. – Tore: 43. Prcic 0:1. 83. Aaneba 0:2.

Aarau: Enzler (27. Ammeter); Qollaku, Thiesson (56. Zverotic), Bergsma (46. Machado Correia), Lujic; Jäckle (68. Schwegler); Rrudhani (68. Giger), Schneider, Hammerich (83. Rrudhani), Aratore (56. Caserta); Karakurd (41. Spadanuda).

Strasbourg: Pierre (46. Bellaarouch); Aaneba, Kone, Caci, Carole; Prcic (90. Elimbi); Bellegarde (65. Siby), Thomasson, Lienard (77. Lala); Saadi (90. Besic), Chahiri (72. Ajorque).

Bemerkungen: Aarau ohne Hajdari, Schindelholz (beide krank), Gashi, Peralta, Thaler, Verboom (alle verletzt), Balaj, Stojilkovic (beide Nationalmannschaft), Misic und von Arx (beide nicht im Aufgebot), dafür mit Hasan Karakurd (Team Aargau U18) und dem Testspieler Ruben Machado Correia (Team Vaud U21). – Keine Verwarnungen:

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