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Der FC Aarau kann in der Challenge-League-Rangliste durch einen attraktiven 4:2-Heimsieg im direkten Duell zum Super-League-Absteiger FC Thun aufschliessen.

Im dritten Heimspiel innert Wochenfrist wusste der FCA erneut mit seinen Offensiv-Qualitäten zu überzeugen, verbunden mit einem frühen Torerfolg. In der siebten Spielminute traf Mickaël Almeida nach einem Eckball von Randy Schneider zur Aarauer Führung. Eine halbe Stunde später folgte der zweite Streich des zurückgekehrten Offensivspielers: Nach einem mustergültigen Spielzug über Torhüter Simon Enzler und Bastien Conus setzte Almeida das Leder von linksaussen auf sensationelle Weise zur 2:0-Pausenführung unter die Querlatte. Dazwischen liessen die Aarauer nach zuletzt zwei Ligaspielen ohne Gegentreffer (fast) nichts anbrennen. Nur zweimal wurde es vor dem Pausenpfiff gefährlich: Einmal musste FCA-Schlussmann Enzler aus kurzer Distanz gegen Saleh Chihadeh klären (11.), dann landete eine «Bogenlampe» von Fabian Rüdlin nach einem Corner an der Oberkante der Torumrandung (19.).

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Donat Rrudhani setzt sich durch

Die Aarauer überzeugten in der Vorwärtsbewegung mit einem gepflegten Spielaufbau und einem zügigen Umschaltspiel nach Ballgewinnen, doch die aussichtsreichen Ansätze von Almeida (13.), Schneider (14.) und Donat Rrudhani (42.) endeten jeweils mit abgeblockten Versuchen. Dieses Schicksal ereilte auch die Chance von Liridon Balaj zu Beginn des zweiten Durchgangs – nach Balleroberung von Almeida (51.). Aus dem Nichts fanden die Thuner zurück ins Spiel: In der 59. Minute lenkte Chihadeh eine Hereingabe von Nias Hefti in die gegnerischen Maschen – gleichbedeutend mit dem ersten Gegentreffer für FCA-Goalie Enzler nach über 300 Minuten. Kurze Zeit später sprang eine Ecke von Rüdlin unglücklich ans Bein von Bergsma – und ins heimische Gehäuse (63.). Innert vier Minuten schien die tolle Ausgangslage aus Aarauer Sicht verspielt worden zu sein.

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Léon Bergsma traf ins eigene Tor

Damit wollten sich die Schützlinge von Cheftrainer Stephan Keller allerdings nicht abfinden und suchten den neuerlichen Führungstreffer. In der 72. Minute schoss der eingewechselte Filip Stojilkovic aus zentraler Position knapp drüber, nachdem Aarau-Goalie Enzler zuvor beim Schuss von Dominik Schwizer gefordert war (67.). Einige Standardsituationen blieben ohne Abschlusschance, ehe eine kurz gespielte Variante doch noch zum Erfolg führte – und so fand ein Schuss von Aratore etwas glückhaft zu Stojilkovic, der das Leder unhaltbar in der linken Ecke versenkte (88.). Und wenige Augenblicke später sorgte Aratore seinerseits mit einem Foulpenalty für die endgültige Siegsicherung, nachdem Kevin Spadanuda zuvor von Nicola Sutter im Strafraum zu Fall gebracht worden war (90.).

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Aarauer Torjubel

Der FC Aarau bleibt dank viel Einsatz und grosser Moral zum vierten Mal in Folge ungeschlagen und beschliesst eine Serie mit drei «englischen Wochen» an diesem Freitag (19.00 Uhr) mit einem Auswärtsspiel beim Schlusslicht FC Chiasso.

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Zum «FCA-Spieler des Spiels» wurde Mickaël Almeida gewählt. Er erhielt einen Gutschein der Firma Keppler AG aus Muhen, die das Patronat für diese Aktion besitzt.

FC Aarau - FC Thun 4:2 (2:0)

Brügglifeld. – 5 Zuschauer. – SR: Horisberger. – Tore: 7. Almeida (Schneider) 1:0. 37. Almeida (Conus) 2:0. 59. Chihadeh 2:1. 63. Eigentor Bergsma 2:2. 88. Stojilkovic (Aratore) 3:2. 90. Aratore (Foulpenalty) 4:2.

Aarau: Enzler; Giger, Thiesson, Bergsma, Conus; Jäckle; Balaj (91. Zverotic), Schneider (79. Spadanuda), Hammerich, Rrudhani (60. Aratore); Almeida (60. Stojilkovic).

Thun: Hirzel; Kablan, Sutter, Havenaar, Hefti; Hasler, Rüdlin (91. Breitenmoser); Salanovic (66. Dos Santos), Karlen, Schwizer (91. Fuhrer); Chihadeh (77. Kyeremateng).

Bemerkungen: Aarau ohne Gashi, Schindelholz (beide krank), Avdyli, Hajdari, Peralta, Qollaku, Thaler (alle verletzt), Caserta und Verboom (beide nicht im Aufgebot). Thun ohne Fatkic (gesperrt), Castroman, Dzonlagic, Rodrigues (alle verletzt), Ahmed und Vasic (beide nicht im Aufgebot). – 19. Lattenschuss Rüdlin. – Verwarnungen: 49. Hammerich (Unsportlichkeit, im nächsten Spiel gesperrt), 74. Rüdlin (Handspiel), 88. Dos Santos (Foulspiel), 89. Stojilkovic (Unsportlichkeit, im nächsten Spiel gesperrt). 91. Kablan (Reklamieren).

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