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Der Präsident der FC Aarau Frauen, Michel Schauenberg und der Präsident der FC Aarau AG, Alfred Schmid haben sich über die künftige Zusammenarbeit geeinigt.

Die beiden Präsidenten halten fest, dass das Frauen-Team auch in Zukunft die Marke «FC Aarau» und das Wappentier benutzen darf und dafür kein Entgelt bezahlen muss. Eine Einsprache seitens FC Aarau AG beim Schweizerischen Fussballverband SFV und ein unvollständiger Medienbericht stifteten zuvor Verwirrung.

Zu Beginn der Saison 2016/2017 hat sich die Frauenabteilung bestehend aus drei Teams vom Verein FC Aarau 1902 getrennt. Mit eigenen Strukturen und Sponsoren wurde eine Professionalisierung angestrebt, mit dem ambitionierten Ziel nach 1976 wieder mit einem Team in der Nationalliga A vertreten zu sein. Mit dem Aufstieg 2017 wurde dieses Ziel erreicht und die FC Aarau Frauen werden sich fortan mit den besten Teams der Schweiz messen.

In dieser Zeit des Umbruchs wurden die Rechte für die Nutzung der Marke FC Aarau nie angepasst. Es war und ist selbstverständlich, dass auch das Frauenteam zur FCA-Familie gehört. Weil gegenüber Verbänden und Behörden aber Verträge und nicht Emotionen zählen, musste die Situation geklärt werden. Im März 2017 fanden hierzu erste Gespräche statt, die aber ergebnislos blieben und auch nicht fortgesetzt wurden. Durch das nahende Ende von Fristen legte die FC Aarau AG vorsorglich Einsprache gegen die nicht abschliessend geklärte Nutzung ein – diese wird aber zurückgezogen.

Denn über die Nutzung der Marken sind sich die beiden Parteien einig geworden. Alfred Schmid schildert die Situation wie folgt: «Wie in jeder guten Familie streitet man auch mal. Dann kommt man wieder zusammen und redet miteinander.» Dazu ergänzt Michel Schauenberg: «Wir haben uns geeinigt uns mindestens zweimal im Jahr persönlich auszutauschen um beidseits Synergien zu nutzen.» Es sei das Anliegen beider Präsidenten, mit ganzem Herzen der Stadt Aarau und der Region die Verbundenheit zu zeigen, die nur der Fussball hervorrufen kann. Es wird in Zukunft demnach vermehrt zu gemeinsamen Auftritten kommen, wie beide Präsidenten in ihrer gemeinsamen Mitteilung bestätigen.

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