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Der FC Aarau muss sich beim aktuellen Tabellenführer Neuchâtel Xamax FCS trotz früher Führung schliesslich mit 1:3 geschlagen geben.

Nur vier Tage nach dem Auftakterfolg über Schaffhausen stieg der FC Aarau mit viel Selbstvertrauen ins Duell mit dem Leader. Zwei aussichtsreiche Abschlussversuche von Patrick Rossini (3.) und Mats Hammerich (4.) wurden von der heimischen Abwehr noch im allerletzten Moment unterbunden. Aber in der achten Minute ging die Jurendic-Elf schliesslich in Führung, als Rossini einen Corner von Gianluca Frontino am ersten Pfosten wuchtig einköpfte. Die Neuenburger Antwort liess nicht lange auf sich warten: Zuerst war es der Topskorer Raphaël Nuzzolo, dessen Kopfstoss durch Keeper Steven Deana mirakulös entschärft wurde (11.), dann schoss Marco Delley frei vor dem Aarauer Schlussmann am gegnerischen Gehäuse vorbei (12.).

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Kollektiver Jubel über den frühen Führungstreffer durch Rossini

Der Aufstiegsfavorit blieb auch in der Folge spielbestimmend, wobei Nuzzolo (20.) und der Ex-FCA-Spieler Geoffrey Tréand (27.) gleichermassen ihr Ziel verfehlten. Allerdings vermochte sich Aarau nur noch selten Entlastung zu verschaffen, sodass schliesslich Mike Gomes – ebenfalls mit dem Kopf nach einem Corner – für den verdienten Ausgleich sorgte (31.). An dieser Dominanz von Xamax änderte sich auch im zweiten Umgang wenig. Kurz nach Wiederanpfiff war Nuzzolo zwar noch am Aussennetz gescheitert (47.), aber drei Zeigerumdrehungen später gingen die Lokalmatadoren, welche neun von zehn Heimspielen in dieser Saison gewonnen haben, durch einen neuerlichen Kopfballtreffer des ungedeckten Abwehrspielers Igor Djuric mit 2:1 in Führung.

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Edmond Ramadani feierte sein Debüt im Aarauer Trikot

Die Aarauer versuchten mit spielerischen Mitteln auf diesen Rückstand zu reagieren, doch gelang es den Schützlingen von Cheftrainer Marinko Jurendic nur allzu selten, sich in eine gute Abschlussposition zu kombinieren. Einzige Ausnahme war ein Versuch des eingewechselten Debütanten Edmond Ramadani, dessen Schuss durch Torhüter Laurent Walthert jedoch sicher abgewehrt wurde (64.); schlussendlich sorgte eine Kopie der beiden ersten Torerfolge des Abends in der 72. Minute für die endgültige Entscheidung, als ein Eckball Tréands von Mustafa Sejmenovic am nahen Pfosten eingenickt wurde und sich auf heimischer Seite somit noch ein dritter Defensivakteur in die Torschützenliste einzutragen wusste.

Neuchâtel Xamax FCS - FC Aarau 3:1 (1:1)

Maladière. – 2’280 Zuschauer. – SR: Klossner. – Tore: 8. Rossini (Frontino) 0:1. 31. Gomes 1:1. 50. Djuric 2:1. 72. Sejmenovic 3:1.

Xamax: Walthert; Gomes, Sejmenovic, Djuric, Kamber; Corbaz (87. Lawson), Di Nardo; Delley (68. Ramizi), Doudin, Tréand; Nuzzolo (83. Karlen).

Aarau: Deana; Giger, Thrier, Thaler, Nganga; Yapi (61. Cani); Hammerich (83. Peralta), Frontino, Perrier; Ciarrocchi (61. Ramadani), Rossini.

Bemerkungen: Xamax ohne Bratanovic, Jacot, Kilezi, Mota, Nimani und Qela (alle nicht im Aufgebot). Aarau ohne Jäckle (krank), Mehidic, Misic, Peyretti, Tasar (alle verletzt), Ammeter, Corradi, Randjelovic und Siegfried (alle nicht im Aufgebot). – Verwarnungen: 26. Ciarrocchi, 42. Djuric, 67. Giger, 86. Rossini (alle Foulspiel).

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