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Am heutigen Donnerstag wurde die neue Spielzeit beim FC Aarau mit der Saisonmedienkonferenz und dem Trainingsstart der 1. Mannschaft lanciert.

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Am späteren Morgen sprachen Philipp Bonorand (VR-Präsident), Sandro Burki (Sportchef), Stephan Keller (Cheftrainer) sowie die beiden Spieler Shkelzen Gashi (Team-Captain) und Marco Thaler (Club-Captain) im neuen VIP-Raum im Stadion Brügglifeld über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beim FC Aarau.

Nach der Begrüssung blickte Bonorand nochmals zurück auf die vergangene Saison, die der FC Aarau nach einem dramatischen Finale auf dem dritten Rang abschloss:

«Natürlich tat es weh, das gesetzte Saisonziel um Haaresbreite zu verpassen. Dennoch sehen wir uns bei der vor zwei Jahren entwickelten Strategie auf Kurs. Wir halten an unserer Vision fest, werden weiterhin konsequent am eingeschlagenen Weg arbeiten und versuchen uns nachhaltig weiterzuentwickeln - dazu gehören auch Rückschläge, wie wir sie zuletzt erlebt haben. Und bei aller Enttäuschung gilt es auch zu betonen, dass wir die erfolgreichste Saison seit dem Abstieg (2015) gespielt haben. Dies wird auch dadurch unterstrichen, dass die erreichte Punktzahl in anderen Jahren zumeist mindestens für Rang 2 gereicht hätte.»

Philipp Bonorand, Präsident

Ebenso erwähnte er die baulichen Veränderungen im Stadion Brügglifeld mit dem neuen VIP-Raum und den zusätzlichen Büroräumlichkeiten für den Staff im Innern der Haupttribüne. Auch wurde bekannt, dass der FC Aarau in der Saison 2022/23 mit neuen Leibchen seines Ausrüsters «gpard» auflaufen wird. Eine Präsentation der Trikots ist zu einem späteren Zeitpunkt geplant.

Auch Sportchef Burki blickte nochmals kurz auf eine «Saison der Extreme» zurück, ehe er verschiedene Themen aus Sicht der sportlichen Leitung ansprach. Dabei ging es natürlich auch um die Zielsetzung für die neue Saison:

«Wir wollen in die Top 3 - also dorthin, wo es etwas zu gewinnen gibt. Deshalb ist es im Vergleich zur letzten Saison auch nicht als Korrektur nach unten zu sehen. Aus unserer Sicht ist dies ein ambitioniertes, aber dennoch realistisches Ziel - auch mit Blick auf die Konkurrenz in der Challenge League.»

Sandro Burki, Sportchef

…über die Abgänge von Leistungsträgern:

«Einhergehend mit unserer Strategie ist es uns gelungen, mehrere Talente durch ihre Entwicklung beim FC Aarau zu begehrten Spielern zu formen. Darüber sollten wir uns freuen, weil dies der Verdienst von allen Beteiligten im Brügglifeld ist. Wir werden immer ein Ausbildungsverein bleiben, wo junge Spieler auf den nächsten Schritt in ihrer Karriere vorbereitet werden. Ausserdem sind wir - wie wir immer betont haben - auch auf solche Transfererlöse angewiesen.»

Sandro Burki, Sportchef

…und über die aktuelle Kaderplanung:

«Ein gewisser Umbruch wird im Hinblick auf die neue Saison zweifellos stattfinden, wie die bisherigen Transfers bereits gezeigt haben. Es wird auch in nächster Zeit zu personellen Veränderungen im Kader kommen, eventuell gibt es noch Abgänge. Definitiv sind aber auch Zuzüge zu erwarten. Es handelt sich um einen laufenden Prozess. Am Ende wollen wir jede Position doppelt besetzt haben.»

Sandro Burki, Sportchef

Auch Cheftrainer Keller schloss sich den beiden Vorrednern mit seinem Votum an. Er zeigte sich sehr zufrieden mit den bisher getätigten Unterschriften – sowohl von Neuzugängen als auch bei den Vertragsverlängerungen.

«Ich bin überzeugt, dass wir die Abgänge mindestens gleichwertig kompensiert haben. Nun gilt es die Arbeit aus der Vergangenheit fortzusetzen und uns in der neuen Saison für unsere Anstrengungen zu belohnen. Auch in dieser Spielzeit werden Akteure hoffentlich wieder Sprünge nach vorne machen, wie sich zuletzt schon Spieler ins Schaufenster gespielt haben - dank Unterstützung der ganzen Mannschaft. Es liegt an uns, dafür zu sorgen, dass es nicht mehr so eng wird wie in der letzten Meisterschaft. Dafür müssen wir in der Defensive stabiler werden und unsere Schwächephasen kürzer ausfallen lassen.»

Stephan Keller, Cheftrainer

Auch die beiden Spieler äusserten ihre grosse Vorfreude auf den Vorbereitungsstart und die anstehenden Herausforderungen in der Meisterschaft und im Schweizer Cup. Um 15.30 Uhr stand das erste Training des Fanionteams auf dem Programm.

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Dabei durfte Cheftrainer Keller insgesamt 24 Spieler auf dem Trainingsplatz begrüssen. Aus dem Kader der letzten Saison waren folgende Akteure anwesend: Mickaël Almeida, Marco Aratore, Milot Avdyli, Liridon Balaj, Léon Bergsma, Imran Bunjaku, Bastien Conus, Simon Enzler, Shkelzen Gashi, Binjamin Hasani, Olivier Jäckle, Arijan Qollaku, Silvan Schwegler, Kevin Spadanuda, Marco Thaler und Shkelqim Vladi.

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Gute Stimmung zum Trainingsstart bei Shkelqim Vladi

Hinzu kamen die drei Zuzüge Ivo Candé, Nuno Da Silva und Valon Fazliu, die beiden jungen Talente Ryan Kessler und Samuel Krasniqi (beide Team Aargau U18) sowie die zuletzt ausgeliehenen Stevan Lujic (FC Chiasso), Fabrice Suter (FC Linth 04) und Anthony von Arx (SC Cham). Erst am Montag werden Jan Kronig (Schweiz U21) und Allen Njie (Liberia) nach ihren kürzlichen Länderspielreisen ins Training einsteigen. Derweil soll bei Flavio Caserta nach erfolgter Vertragsverlängerung eine Ausleihe zu einem anderen Club angestrebt werden.

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Willkommene Abkühlung für Neuzugang Ivo Candé

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