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Der FC Aarau kassiert eine ärgerliche 1:2-Niederlage gegen den FC Schaffhausen - trotz eines deutlichen Chancenplus im eigenen Stadion.

Vor exakt einem Jahr – also am 2. Februar 2020 – hiess es in der Schlagzeile an dieser Stelle «Eiskalt geduscht trotz einer drückenden Überlegenheit». Und weiter: «Der FC Aarau muss sich im ersten Heimspiel in diesem Jahr trotz klarer Dominanz und früher Führung gegen den FC Schaffhausen mit 1:2 (1:0) geschlagen geben.» Ähnlich ist auch der heutige Vergleich mit den Nordostschweizern zu umschreiben. Die Aarauer wussten in der Anfangsphase von zwei gegnerischen Abwehrfehlern zu profitieren, doch Filip Stojilkovic scheiterte jeweils alleine vor Gästekeeper David Da Costa (5./16.), wobei sich beim ersten Versuch auch die Torumrandung gegen eine Aarauer Führung stellte. Von den Schaffhausern waren im ersten Umgang nur zwei Kopfbälle durch Sangoné Sarr (21.) und André Neitzke (39.) zu notieren, welche ihr Ziel jeweils verfehlten.

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Elsad Zverotic sorgte für die Aarauer Führung

Nach einer halben Stunde war die Aarauer Dominanz immer augenfälliger – gleich dreimal versuchte sich Youngster Silvan Schwegler (30./31./33.) im Abschluss; wenig später scheiterten Stojilkovic und Randy Schneider (35.) abermals an FCS-Keeper Da Costa. In der 36. Minute war der überfällige Torerfolg der Hausherren endlich zur Tatsache geworden: Nach einer Ecke von Kevin Spadanuda traf Elsad Zverotic zur hochverdienten Pausenführung. Zurück ins Jahr 2020, als es hiess: «Einziger Wermutstropfen war, dass es trotz eines engagierten und kompakten Auftritts nicht gelang, eine höhere Führung in die Halbzeitpause mitzunehmen. Kurz nach dem Wiederanpfiff schlug Schaffhausen eiskalt zu.» Also war es ein Déjà-vu, als Ivan Prtajin nach einem langen Ball in die Spitze mit seiner einzigen Offensivaktion des Spiels zum 1:1 (50.) ausglich.

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Randy Schneider spielte gegen seinen Ex-Verein

Nach einem Lattentreffer von Rodrigo Pollero (53.) wurden die Aarauer wieder spielbestimmender. Insgesamt 21 Abschlüsse gab es im Laufe des Abends zu bestaunen, doch die Versuche im zweiten Durchgang waren oft nicht mehr zwingend genug – so vermochten Spadanuda (56.), Stojilkovic (60.) und der zuvor eingewechselte Liridon Balaj (79.) trotz viel Ballbesitz und eines gepflegten Spielaufbaus nicht zu reüssieren. Kurz zuvor war es Donat Rrudhani, der die Flanke von Spadanuda von der linken Seite nur um Haaresbreite verpasste (77.). Am Ende sollte der FCA trotz eines längeren Anrennens (wie schon im Vorjahr) mit leeren Händen dastehen. Erneut gelang es nicht, einen hohen Ball unschädlich zu machen; stattdessen traf Drilon Kastrati nach einem öffnenden Zuspiel von Veljko Vukasinovic in der 93. Minute via Innenpfosten zum 2:1-Sieg für Schaffhausen.

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Zum «FCA-Spieler des Spiels» wurde Silvan Schwegler gewählt. Er erhielt einen Gutschein der Firma Keppler AG aus Muhen, die das Patronat für diese Aktion besitzt.

FC Aarau - FC Schaffhausen 1:2 (1:0)

Brügglifeld. – 5 Zuschauer. – SR: Tschudi. – Tore: 36. Zverotic (Spadanuda) 1:0. 50. Prtajin 1:1. 93. Kastrati 1:2.

Aarau: Enzler; Giger, Thiesson, Bergsma, Zverotic; Jäckle; Spadanuda, Schneider (89. Aratore), Schwegler, Rrudhani; Stojilkovic (69. Balaj).

Schaffhausen: Da Costa; Krasniqi, Neitzke, Bunjaku, A. Müller; Lika (77. Mujcic), Sarr (93. Vukasinovic), Hamdiu, Bislimi (88. Kastrati); Prtajin (77. Mozzone), Pollero (93. S. Müller).

Bemerkungen: Aarau ohne Gashi, Schindelholz (beide krank), Ammeter, Peralta, Qollaku, Thaler, Verboom (alle verletzt), Avdyli und Hajdari (beide nicht im Aufgebot). Schaffhausen ohne Rodríguez (gesperrt), Del Toro, Deronjic, Menezes, Talic (alle verletzt), Bajrami, Berglas, Djoulou, Furrer, Padula und Wick (alle nicht im Aufgebot). – 5. Da Costa lenkt Stojilkovic-Abschluss an den Pfosten. 53. Lattenschuss Pollero. – Keine Verwarnungen.

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